Seeing Beyond
Inbal Pinto, Andrea Miller
zur Produktion
In neuer Kombination präsentiert TanzLuzern zwei choreografische Glanzlichter der vergangenen Spielzeiten. In «Salty Pink» zielt Inbal Pinto mit dem ihr eigenen feinen, leicht absurden Humor direkt auf die Herzen des Publikums ab. Die israelische Künstlerin spielt gekonnt mit der Fragilität des menschlichen Körpers und nutzt nicht nur das schier endlose Bewegungsspektrum von TanzLuzerns Ensemble, sondern auch ihr theatrales Talent.
Innerlich «vorgewärmt» erwartet uns dann die Tour de Force von Andrea Millers «SEREMOS». Das Stück der US-Amerikanerin sorgte in Luzern für Begeisterungsstürme und ausverkauftes Haus, bringt es doch die Ensemblemitglieder an die Grenzen dessen, was der menschliche Körper leisten kann.
So gegensätzlich die beiden Werke sind – besonders reizvoll macht diese neue Paarung, dass die Choreografinnen eine ähnliche Prägung verbindet. Sowohl Andrea Miller als auch Inbal Pinto entstammen der berühmten Batsheva Dance Company. Geblieben ist ihnen Ohad Naharins Ansatz, den Körper möglichst unmittelbar, geerdet und zutiefst menschlich einzusetzen. Dass die beiden Choreografien jedoch wie Tag und Nacht daherkommen, ist deutliches Zeichen für das herausragende Talent und die grosse Originalität dieser zwei bedeutenden Frauen des Tanzes.
Besetzung
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