Mad King & Medea
Peter Maxwell Davies, Bushra El-Turk
1 Stunde 35 Minuten, inkl. einer Pause
CHF 40 - 80
CHF 20 - 40
zur Produktion
Ist Wahnsinn ein Mittel, der Realität zu entkommen oder – im Gegenteil – ein Mittel, um ihr zu begegnen? Mit seinem Monodrama «Eight Songs for a Mad King» (1969) schuf Peter Maxwell Davies eine raffinierte Charakterstudie des verrückten britischen Königs George III. und ging dabei von Originaltexten des Monarchen aus. Betörende Kantilenen und Kakophonien zeichnen das Bild emotionaler und geistiger Zerrüttung – sie provozieren und offenbaren zugleich eine erstaunliche Hellsichtigkeit.
Die Uraufführung der renommierten britischen Komponistin Bushra El-Turk setzt dieser historischen Figur erstmals eine der widersprüchlichsten mythologischen Frauenfiguren entgegen. Das Libretto «Mein Name ist der Fluch» der preisgekrönten Schweizer Autorin Ariane Koch verleiht Medea eine neue Stimme. Im Spannungsfeld von Selbstermächtigung und Wahnsinn, Macht und Willkür, Liebe und Hass erleben wir eine Welt in Brüchen; sie mag auch Wahrheiten hervorbringen, die uns tief berühren.
Infos
"Mein Name ist der Fluch. Medea." ist eine Auftragskomposition von Bushra El-Turk mit einem Libretto von Ariane Koch.
Sprache & Übertitel
In englischer, deutscher und altgriechischer Sprache,
mit deutschen und englischen Übertiteln.
Koproduktion
mit Lucerne Festival
«Mad King & Medea» wird durch die Freunde Luzerner Theater unterstützt.
Die Presse über uns
«In den beiden Solostücken «Mad King & Medea» überzeugen Robert Maszl als King George III. und Solenn' Lavanant Linke als Medea auf der ganzen Linie.«
– Sämi Studer, SRF
Pressestimmen
«Eine raffinierte Charakterstudie des verrückten britischen Königs George III.
Im Spannungsfeld von Selbstermächtigung und Wahnsinn, Macht und Willkür, Liebe und Hass erleben wir eine Welt in Brüchen.»
– Jörn Florian Fuchs, Deutschlandfunk
«In den beiden Solostücken «Mad King & Medea» überzeugen Robert Maszl als King George III. und Solenn' Lavanant Linke als Medea auf der ganzen Linie.»
– Sämi Studer, SRF
«Ensembletenor Robert Maszl [ergänzt] mit maximalem Körpereinsatz in Schauspiel und Gesang.
Von schwächster Kopfstimme zu kehligem Röhren und karikiertem Koloraturgesang springt seine Stimme so schnell zum nächsten verzerrten Extrem wie die Gedanken des Mad King.»
– Diana Tobler, Luzerner Zeitung
«Wer sich nicht abschrecken lässt, taucht an diesem Abend so tief in zwei verschiedene emotionale Welten ein, dass der Wahnsinn Verständnis weicht.»
– Diana Tobler, Luzerner Zeitung
Impressionen
Besetzung
Eight Songs for a Mad King
Produktionsteam
- Musikalische Leitung –
- Regie und Licht –
- Bühne –
- Kostüme –
- Dramaturgie –
Mein Name ist der Fluch. Medea-Monolog
Produktionsteam
- Musikalische Leitung –
- Regie und Licht –
- Bühne –
- Kostüme –
- Auftragskomposition –
- Dramaturgie –
- Auftragslibretto –