Almerija Delic

Mezzosopran

Almerija Delic ist Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe und war Stipendiatin zahlreicher Stipendien, u. a. der Villa Musica, der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth und der Walter-Kaminsky-Stiftung. Sie studierte Gesang in Essen, Mainz und Graz. Nach Engagements am Staatstheaters Mainz, am Theater Osnabrück und dem Theater Dortmund, ist Almerija Delic seit der Spielzeit 2018/2019 Ensemblemitglied des Staatstheater Nürnberg.

Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Carmen, Judith («Herzog Blaubarts Burg»), Preziosilla («La forza del destino»), Adalgisa («Norma»), Amneris («Aida»), Eboli («Don Carlo»), Azucena («Il trovatore»), Waltraute («Götterdämmerung») und Kundry («Parsifal»).

Gastengagements führten die Mezzosopranistin u. a. an die Deutsche Oper am Rhein, die Staatstheater Kassel, Braunschweig und Meiningen, die Theater Heidelberg, Kiel und Erfurt oder das MIR Gelsenkirchen. Zudem trat sie in mehreren internationalen Festivals auf, darunter die Schwetzinger Festspiele und die Ludwigsburger Festspiele. Mit dem Stück «Re:igen» von B. Lang debütierte bei den Eutiner Festspielen und als Ottavia in «L’Incoronazione di Poppea» beim Festival Ars & Musica Antiqua.

Almerija Delic arbeitete mit namhaften Dirigent*innen zusammen, wie Joana Mallwitz, Attilio Cremonesi, Gabriel Feltz, Andreas Hotz, Wolfgang Katschner und Catherine Rückwardt. Wichtige szenische Impulse bekam sie von Regisseur*innen wie Peter Konwitschny, David Hermann, Georges Delnon, Tatjana Gürbaca, Jens-Daniel Herzog, Nina Russi oder Flores Visser.

Einer ihrer künstlerischen Schwerpunkte liegt im Bereich der Neuen Musik, hier tritt Almerija Delic oft als Liedsängerin in Erscheinung. Eine intensive Arbeit verbindet sie mit Komponist*innen wie Bernhard Lang, Salvatore Sciarrino, H.K.Gruber, Wolfgang Rihm und Karlheinz Stockhausen.

Am Luzerner Theater trat sie zuletzt als Mutter in «Hänsel und Gretel» in Erscheinung und ist diese Spielzeit als 3. Dame in «Die Zauberflöte» zu erleben. 

Almerija Delic