Rebecca Ockenden
Regieassistenz
Nach einem Masterstudium in Französisch und Russisch an der Universität Oxford studierte die Kanadierin Rebecca Ockenden Gesang am Centre de Musique Baroque in Versailles.
Viele Jahre lang arbeitete sie als freischaffende Sängerin, bevor sie zur Regieassistenz wechselte.
Als Sängerin zählten Barbarina («Le nozze di Figaro», Pamina und Erste Dame («Die Zauberflöte») und die Titelpartie in Poulencs «La Voix Humaine» zu ihren Partien. Weitere Produktionen umfassen Cavallis «La Didone», Purcells «The Fairy Queen» oder Kagels «Aus Deutschland» mit Engagements u. a. an der Opéra de Lyon, am Staatstheater Wiesbaden, am Gare du Nord in Basel und am Amsterdamer Concertgebouw.
Als Solistin bei Les Arts Florissants engagierte sie William Christie u. a. für die CD-Aufnahmen der «Grands Motets» von Desmarest und von Rameaus «Zéphyre», aufgeführt in der Kölner Philharmonie, für Purcells «King Arthur» in den U.S.A., für Madrigale von Monteverdi zu einer Choreografie von Jiří Kylián an der Opéra Garnier in Paris und für Monteverdis «Il Ritorno d’Ulisse» (erschienen als DVD) in New York, London, Paris und Wien.
Als Solistin sang Rebecca Ockenden in zahlreichen Oratorienaufführungen, u. a. im KKL, ihre grosse Vorliebe für das Lied und die Mélodie führte zu Liederabenden am Münchener Gasteig oder am Holywell Music Room, Oxford. Mit zeitgenössischer Musik ist sie bestens vertraut und führte Uraufführungen und eigens für sie komponierte Werke auf.
Mit der Lautenistin Sofie Vanden Eynde bildete sie ein Duo und gab Konzerte, u. a. am Grachtenfestival Amsterdam oder am London Handel Festival. Aus dieser Zusammenarbeit entstand die CD «Mistress Elizabeth Davenant, her Songes». Ebenfalls war sie über ein Jahrzehnt als Gesangspädagogin aktiv. Sie arbeitet als Sprachcoach für Sänger*innen in Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch.
Seit 2023 ist sie Regieassistentin am Luzerner Theater und schätzte die Zusammenarbeit mit Regisseur*innen wie Lucía Astigarraga, Kateryna Sokolova, Dirk Schmeding, Wolfgang Nägele und Markus Bothe.