Oleh Lebedyev

Bariton

Der mehrfach preisgekrönte Bariton Oleh Lebedyev ist ein vielseitiger junger Sänger mit wachsender internationaler Reputation. Bekannt für seine reiche Stimmfarbe und seine lebendige, charismatische Bühnenpräsenz ist er regelmässig an namhaften Opernhäusern und Festivals in ganz Europa zu Gast. 

1995 im ukrainischen Liviv geboren, begann Oleh Lebedyev seine musikalische Karriere im Alter von 6 Jahren im Klavierspiel. Später studierte er Dirigieren am Lviv State College of Music und Gesang an der Nationalen Musikakademie Peter Tschaikowsky in Kiew. Ab der Spielzeit 2019/20 wurde er zwei Jahre lang als Stipendiat des Centre Perfeccionamnt Placido Domingo am Kunstpalast Reina Sofía gefördert, das der Oper Valencia (Spanien) untersteht. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Placido Domingo, Carlo Rizzi, Roger Vignoles, Olga Pasiecznik und Carlos Chausson.

Oleh Lebedyev ist Preisträger zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe. Unter anderem gewann er 2026 den Wettbewerb SWR Junge Opernstars in Deutschland, 2022 den Wettbewerb der Premiere Opera Foundation (New York, USA) und war Sonderpreisträger der Semperoper Dresden beim internationalen Belvedere Gesangswettbewerb. 

Gastengagements führten ihn in den vergangenen Jahren ans Theater Hagen in Rossinis «La Cenerentola», ans Theater Darmstadt und ans Alto Theater Essen mit Verdis «La traviata», an die Deutsche Oper an Rhein mit «Iwein Löwenritter» von Moritz Eggert oder an die Oper Bonn mit Verdis «Un ballo in maschera». Weitere Partien beinhalteten eine Baritonpartie in «Daddy’s Book» (E. Orkin) im Palais de Musique et Congress in Strassburg, Conte Almaviva («Le nozze di Figaro») und Dr. Falke («Die Fledermaus») mit dem Jerusalem Symphony Orchestra und Morals/Dancaïro («Carmen» u. a. am Staatstheater Mainz. Weitere Gastengagements führten ihn ans Teatro Real Madrid, an die Semperoper Dresden, an das Glyndebourne Festival oder das Palau des Les Artes Reina Sofia in Valencia. 

Als «Belcore» in «L’elisir d’amore» ist Oleh Lebedyev erstmals am Luzerner Theater zu Gast.

Oleh Lebedyev