Jonathan McGovern
Bariton
Mit einer Reihe von herausragenden Debüts hat sich der britische Bariton Jonathan McGovern als «eine der schönsten Baritonstimmen der Gegenwart» (Music OMH) etabliert. Sein glänzender Ton und seine engagierte Bühnenpräsenz haben Publikum und Kritiker gleichermassen begeistert.
Zu den jüngsten Höhepunkten seiner Karriere zählen Rollendebüts als Apollo in Händels «Apollo e Dafne» am Royal Opera House, Covent Garden; die Titelrollen Eugen Onegin und Don Giovanni, Papageno sowie Momus in Platée an der Garsington Opera; Andrei in «Krieg und Frieden» und Graf Almaviva in «Le nozze di Figaro» für die Welsh National Opera; Pish Tush in «The Mikado» für die English National Opera und Demetrius in «A Midsummer Night's Dream» für die Scottish Opera. Auf der Konzertbühne gab er sein Debüt als Wigmaker in «Ariadne auf Naxos» beim Edinburgh International Festival sowie Apollo in «Apollo e Dafne» in der Wigmore Hall. Weitere Debüts umfassen Gabriel von Eisenstein in «Die Fledermaus» am Neuen Nationaltheater Tokio, «Papageno» in Jette Steckels Neuproduktion von «Die Zauberflöte» an der Staatsoper Hamburg, Pelléas in Barrie Koskys Neuproduktion von «Pelléas et Mélisande» an der Komischen Oper Berlin oder Don Giovanni am Théatre des Champs-Élysées.
Seit Beginn der Spielzeit 22/23 ist Jonathan McGovern Ensemblemitglied der Oper Bern. Dort war er u. a. in der Titelrolle in «Eugen Onegin», als Gunther in «Götterdämmerung», als Oreste in «Iphigénie en Tauride», als Robert in «Iolanta» und als Leuthold in «Guillaume Tell» zu sehen.
Am Luzerner Theater ist er als Papageno in «Die Zauberflöte» zu erleben.
Foto: Ben Ealovega