Kristina Malyseva

Stadtdramaturgin / Produktionsdramaturgin

Kristina Malyseva studierte Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie ist Autorin und Regisseurin mit dem Schwerpunkt Digitalität im Theater. In ihrer wissenschaftlichen Praxis untersucht sie den Einsatz digitaler Agent*innen auf der Bühne. Eine Residenz an der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund vertiefte ihre Arbeit zu KI-basiertem Storytelling. Ihre Arbeiten verbinden Theater und Medientechnologien, u.a. am Neumarkt Theater Zürich, beim PAD-Festival Wiesbaden, am Staatstheater Nürnberg und am Schauspielhaus Graz. Sie realisierte die Intervention «amazing books» (Frankfurter Buchmesse, mit dem Peng! Kollektiv) und ist die Entwicklerin der KI-Software «amazing plays». Sie gibt regelmässig Workshops und Vorträge zum Thema «KI in den Angewandten Künsten». 2024 erhielt sie den Preis für «Junge Regie 24» der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und der Akademie für Theater und Digitalität. In der Spielzeit 2025/26 ist sie Hausautorin an den Bühnen Bern.

Seit April 2026 arbeitet sie als Dramaturgin am Luzerner Theater mit dem besonderen Fokus auf die Stadtdramaturgie.

Als Stadtdramaturgin konzipiert sie ab der Spielzeit 26/27 prozessorientierte Praxis und verbindet künstlerische Arbeit, urbane Kuration und Netzwerkarbeit, um den Dialog zwischen Stadtgesellschaft und Theater zu intensivieren.

Sie handelt zwischen Begegnungen und Perspektive, dabei immer vernetzend, vermittelnd, partizipativ und poetisch.

Produktionen 26/27

Kristina Malyseva