Kevin Rittberger

Regisseur

Kevin Rittberger hat Neuere deutsche Literatur, Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin studiert und arbeitet seit 2004 als Regisseur, Dramatiker, Kurator und Publizist. Das künstlerische Werk umfasst über 20 Theaterstücke, die an vielen Bühnen im deutschsprachigen Raum – darunter am Deutschen Theater Berlin, Schauspielhaus Hamburg, Bayerischen Staatsschauspiel München, Schauspielhaus Wien, Schauspiel Frankfurt, Düsseldorfer Schauspielhaus, Maxim Gorki Theater Berlin – uraufgeführt wurden.

Rittbergers Stücke wurden auch auf Festivals wie den Ruhrfestspielen oder dem Taipei Arts Festival in Taiwan gezeigt. Zu vielfach nachgespielten und übersetzten Werken zählen „Kassandra oder Die Welt als Ende der Vorstellung“ sowie „IKI. radikalmensch“, beide nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis. 2026 wurde am Theater Magdeburg sein Stück „Wunde Stadt“ uraufgeführt. Zu den veröffentlichten Büchern zählen Arglosigkeit (Textem, 2016), Organisation/Organisierung (Neofelis, 2019) und Der Messingkauf im Curazän (Theater der Zeit, 2026). Rittberger erhielt den Kurt-Hübner-Regiepreis der Akademie der Darstellenden Künste (2010) sowie den Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis (2012). 

Kevin Rittberger