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Winkel

Kulturkeller Winkel im Zeitraffer

Fast vier Jahre Winkel anhand von vier Veranstaltungen

1. Saison: ERÖFFNUNGSFEIER

Am 20. November 2017 öffnet das ehemalige UG des Luzerner Theater unter dem Namen «Winkel» das erste Mal die Türen. Der Raum steht neu unter der Leitung von jungen Erwachsenen. Zur Eröffnungsfeier zeigen Kunstschaffende und Gruppen in allen Winkeln kurze Darbietungen, die exemplarisch für das kommende Jahr stehen: Alles ist möglich …
Ganz im Sinne der Eröffnung wird es ein buntes Jahr mit Proben und Aufführungen vom theatralen Hö spiel, über einen Tanzabend, bis hin zu einer Textausstellung.

2. SAISON: RAUM AM DONNERSTAG

Ein Donnerstag im März oder April 2019: Das Winkelteam steht selbst  auf oder wirkt künstlerisch hinter  der Bühne. Der Winkel ist in der zweiten Saison – nebst Aufführungs-  und Probeort für Kunstschaffende und Gruppen – Schauplatz der eigenen Veranstaltungsreihe «Raum am  Donnerstag»: Sechs unterschiedliche Abende, die die Auseinandersetzung mit dem Thema «Raum» verbindet.
 «Raum» ist nicht nur Titel der eigenen Reihe, sondern zentrale Fragestellung der Saison und wird leidenschaftlich diskutiert: Was bedeutet es, einen Kulturraum zu führen? Wem wird dieser Raum zugänglich gemacht und wieso? Welche Menschen stehen im Winkel auf der Bühne? Wer sitzt im Publikum? Wen könnte der Winkel noch dazu einladen?

3. SAISON: RESIDENZEN

Türme leerer Kaffeetassen, suchende Klänge und Fetzen von Gedanken in der Luft. Seit zwei Wochen ist «Ill &  Üenzli» – ein Duo, das Slam Poetry und Musik vereint – zu Gast im Winkel und entwickelt im Winter 2019 in einer Residenz ihr neues Programm. Zusätzlich finden in der Saison drei weitere Residenzen statt. Darunter eine Performance, ein immersiver Liederabend und eine Klanginstallation. Der Fokus der Saison liegt, neben der Möglichkeit von Residenzen, besonders auf der Förderung von interdisziplinärem Schaffen. Der Winkel war und soll ein Ort für Austausch und Experimente sein; ein Ort, an dem geprobt und versucht werden kann, ohne dass bereits klar sein muss, was daraus entsteht.

4. Saison: Streitfestival

Konflikt oder Konsens? Auf der Suche nach Wendepunkten

Der Winkel organisiert im Mai 2021 ein Kulturfestival mit verschiedenen Kooperationspartnern in der Stadt Luzern.
Konflikte sind essentieller Bestandteil einer pluralistischen Gesellschaft.
Wo es verschiedene Meinungen gibt,verschiedene Haltungen und Wünsche, da gibt es Reibung. Ohne Konflikt und Konfrontation ist die Gesellschaft im Dornröschenschlaf.
Wir fragen uns: Wie viel Konsens ist für ein Zusammenleben notwendig?Wie viel Konflikt brauchen wir, umzu denken, zu träumen und zu wagen, um politisch aktiv zu werden? Wir begeben uns auf die Suche.
Weitere Informationen zum Festival finden Sie ab November auf der Website und in den Sozialen Medien
des Winkels.

Ich hasse es, früh aufzustehen, wenn mein Mann ausschlafen darf. Ich hasse Himbeeren. Ich hasse es, nach Hause zu kommen, und der Kühlschrank ist leer. Ich hasse Greta Thunberg. Ich hasse es herauszufinden, dass mein Feind seine Ziele erreicht hat. Ich hasse Donald Trump. Ich hasse es, wenn der Kunde vor mir je einen Plastiksack pro Gemüseart gebraucht hat. Ich hasse es, wenn ich an der Kasse mehr als 3 Minuten warten muss. Ich hasse es, wenn ich pünktlich an der Bushaltestelle bin, und der Bus ist schon abgefahren. Ich hasse es, kein Leitungswasser zu haben. Ich hasse Rassismus. Ich hasse Aktienbesitz. Ich hasse Tierquälerei. Ich hasse Gewalt. Ich hasse Veganer*innen. Ich hasse die Farbe Lila. Ich hasse es, wenn die Soprane im Chor mir ins Ohr brüllen. Ich hasse es, wenn ich einen Schwarztee mit Zitrone bestelle und einen Ice Tea bekomme. Ich hasse Asylsuchende. Ich hasse Nazis. Ich hasse es, wenn man meinen Stil kommentiert. Ich hasse die Vergänglichkeit meines Körpers. Ich hasse Menschen, die meine Arbeit nicht schätzen. Ich hasse verwöhnte Kinder. Ich hasse niemanden.

 

Ich hasse Menschen. Ich hasse Rosinen. Ich hasse das Matriarchat. Ich hasse Sport. Ich hasse die Frage: «Wie geht es dir?». Ich hasse Smalltalk. Ich hasse Partys. Ich hasse klassische Musik. Ich hasse Frauenfeindlichkeit. Ich hasse Tomaten. Ich hasse den Klimawahnsinn. Ich hasse Menschen, die den Klimawandel leugnen. Ich hasse Homophobie. Ich hasse das Patriarchat. Ich hasse meine Haare. Ich hasse, wenn man meine Mutter für meine Schwester hält. Ich hasse meinen Vornamen. Ich hasse es, dass ich so viel hasse. Ich hasse warme Klodeckel. Ich hasse, dass mein Vater mir nicht zuhört, egal was ich sage. Ich hasse alle, die aufgegeben haben. Ich hasse Schwule. Ich hasse Sozis. Ich hasse Kapitalisten. Ich hasse Anarchisten. Ich hasse die Polizei. Ich hasse meine Mitbewohner*innen. Ich hasse es, wenn man mich für die Praktikantin hält. Ich hasse Hass. Ich hasse es, in einer Welt voller Widersprüche zu leben. Ich hasse die neue Aktualisierung von Apple. Ich hasse Tauben. Ich hasse Vögel in Käfigen. Ich hasse meine eigene Angst.

Ich hasse Fridays for Future. Ich hasse Black Friday. Ich hasse das Geräusch von schmatzenden Leuten. Ich hasse das Schneiden mit dem Messer auf der Telleroberfläche. Ich hasse Politik. Ich hasse Menschen, die nicht wählen gehen. Ich hasse es, wenn mir jemand meine Morgenroutine verkürzt.

Ich hasse es, dass es im Winter keinen Schnee mehr gibt. Ich hasse es, dass jede zweite Ehe in einer Scheidung endet. Ich hasse es, im Stau zu stehen. Ich hasse Autos. Ich hasse es, aus einer armen Gegend zu kommen und als Gangster betrachtet zu werden.Ich hasse es wenn ich in die Stadt

Kontakt

KONTAKT

Fragen aller Art können direkt an das Winkel Team gestellt werden:

info@winkel.lu

www.winkel.lu

WINKEL TEAM

  • Klarissa Flückiger
  • Melanie Guntern
  • Benjamin Heller
  • Maximilian Preisig
  • Leila Scharawath
  • Moritz Suter

PROJEKTBEGLEITUNG

Kontakt LT: Bea Schild
Projektrat: Isabelle Odermatt (HSLU), Benedikt von Peter (LT), Isabelle Köhler (LT), Bea Schild (LT)

 

STANDORT

Kulturkeller Winkel
Winkelriedstrasse 12
6003 Luzern

Partner

PARTNER

Hochschule Luzern - Soziale Arbeit
Institut für Soziokulturelle Entwicklung

DANKE

Wir danken unseren Förderpartnern, die uns bei der Realisierung des Projekts «Jungintendanz» massgeblich unterstützen:

  • Bundesamt für Kultur (BAK)
  • Stiftung Mercator Schweiz