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TROJA

Premiere 18.01.20

Ein Politthriller nach Euripides. In einer Bearbeitung von Melinda Nadj Abonji

Ein Politthriller nach Euripides. In einer Bearbeitung von Melinda Nadj Abonji

  • 2 Stunden 35 Minuten mit Pause
ab 14 Jahren
CHF 25 - 85
Ermässigt CHF 12.50 - 42.50

Zum Stück

Informations

«Ein Narr ist jeder Mensch, der Städte auslöscht, Tempel und Gräber veröden lässt und selbst danach zugrunde geht.»

Sie gilt als die Mutter aller Kriege: die Schlacht um Troja. Weil Paris die schöne Helena raubte, ziehen die versammelten Streitkräfte Griechenlands gen Troja – dem «Land der Barbaren», um «dem Raub der Griechenfrauen nicht weiter zuzuschaun.» Doch das Heer hängt in Aulis fest und der Seher Kalchas verkündet: Die Kriegsmacht könne erst dann weiterziehen, um Troja zu zerstören, wenn ihr Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie der erbosten Göttin Artemis zum Opfer bringe …
Was mit «Iphigenie in Aulis» als Tragödie der Griechen vor dem Krieg beginnt, wird – nach zehnjähriger Belagerung, schwersten, mythenumrankten Kämpfen und dem Fall der Stadt – zur Tragödie der Troer: «Nimm alles, was ich hab» – Hekabes Schmerz ist unermesslich, während sie ihren Enkel Astyanax zu Grabe trägt. Die Königsmutter, die alles und alle verliert und sich am Ende für das erlittene Leid grausam rächt, steht im Zentrum beider Tragödien «Die Troerinnen» und «Hekabe».

Das Team um Regisseur Ingo Berk führt die drei antiken Dramen des Euripides zu einer Tragödie zusammen – die Tragödie eines Krieges, dessen Ursachen verworren und dessen Auswirkungen verheerend sind. In einer Spielfassung von Regisseur Ingo Berk und Nikolai Ulbricht und einer gleichsam poetischen wie ebenso direkten und emotionalen sprachlichen Bearbeitung durch die Autorin Melinda Nadj Abonji, werden die grossen politischen Konflikte aus einer intim-persönlichen Perspektive 
erzählt. Und aus den archaischen Dramen wird ein fesselnder Politthriller von heute. Denn irgendwo herrscht Krieg. Immer.

  • Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
 

Besetzung

Produktionsteam

Inszenierung: Ingo Berk Bühne: Damian Hitz Kostüme: Karin Jud Licht: Marc Hostettler Musik: Patrik Zeller Text: Melinda Nadj Abonji Fassung: Ingo Berk, Nikolai Ulbricht Dramaturgie: Nikolai Ulbricht

Besetzung

Christian Baus (Menelaos /Polymestor) Sofia Elena Borsani (Iphigenie / Helena) Grégoire Gros (Achilles / Odysseus) Sophie Hottinger (Klytaimnestra / Andromache) Wiebke Kayser (Hekabe) Nicolas Rosat (Agamemnon ) Julian-Nico Tzschentke (Talthybios) Mira Wickert (Kassandra / Polyxena / Polydoros) Moritz Häller (Sohn des Polymestor) Juri Duvoisin (Sohn des Polymestor)
  • Christian Baus, Luzerner Theater
    Christian Baus, Luzerner Theater
    Christian Baus
  • Borsani Sofia Elena, Luzerner Theater
    Borsani Sofia Elena, Luzerner Theater
    Sofia Elena Borsani
  • Sophie Hottinger, Luzerner Theater
    Sophie Hottinger, Luzerner Theater
    Sophie Hottinger
  • Wiebke Kayser, Luzerner Theater
    Wiebke Kayser, Luzerner Theater
    Wiebke Kayser
  • Julian-Nico Tzschentke, Luzerner Theater
    Julian-Nico Tzschentke, Luzerner Theater
    Julian-Nico Tzschentke
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Infos

MELINDA NADJ ABONJI

Melinda Nadj Abonji ist eine ungarisch-schweizerische Schriftstellerin und Musikerin. Ihr Roman um Einwanderung und Integration, «Tauben fliegen auf» – ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis sowie dem Schweizer Buchpreis –, wurde in der Spielzeit 16/17 am LT erfolgreich uraufgeführt.

Das VORGESPRÄCH entfällt!

Leider muss das Vorgespräch abgesagt werden! Wir danken für Ihr Verständnis.
Autorin Melinda Nadj Abonji und Altphilologe Prof. Dr. Ulrich Eigler sprechen vor der Vorstellung über ihre Erfahrungen bei der Bearbeitung der Euripides- Tragödien für die Produktion «TROJA».

  • Sa 14. Mär, 18.00 Uhr
  • Eintritt frei
  • Foyer

DER APÉRO

Zu ausgewählten Produktionen laden wir Sie schon vor der Premiere zu einem Apéro ein. Dabei entführen wir Sie in die Entstehung der Produktion: Sie erhalten Einblicke in Bühnenbildmodelle, Kostümfigurinen oder Maskenbilder oder mit der Dramaturgie in Austausch treten – abgestimmt auf Stück und Konzept, gibt es je einen anderen Schwerpunkt.

Das Team um Regisseur Ingo Berk sowie die Autorin Melinda Nadj Abonji erläutern eine Woche vor der Premiere, wie aus drei 2500 Jahre alten Euripides-Tragödien ein Politthriller von heute wird.

  • 11. Jan, 18.00 Uhr
  • Eintritt frei
  • Box

DANKE

Herzlichen Dank: Carla Schwöbel-Braun

Vielen Dank an Herrn Prof. Dr. Ulrich Eigler, Professor für Klassische Philologie an der Universität Zürich, für die ausserordentliche und fachkundige Hilfe bei der Bearbeitung der Originalwerke.

So klingt Antike heute

Im Onlinejournal des LT veröffentlichen wir Hintergrundinformationen, News und Wissenswertes rund um unsere Produktionen und unser Theater. 
Die Autorin Melinda Nadj Abonji hat für das Luzerner Theater den Text sprachlich komplett neu bearbeitet. Journalistin Katharina Thalmann hat sowohl die Probe besucht als auch die Autorin getroffen.

zum Beitrag

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  • Vorgezogener Vorverkauf für die neue Spielzeit
  • Einladung zur Spielzeitpräsentation 20/21

Pressestimmen

«Berk versetzt den antiken Stoff in ein modernes Setting, wo die Feldherren Agamemnon ­(Nicolas Rosat) und Menelaos (Christian Baus) als Ober­befehlshaber auftreten, deren Schultern zahlreiche Abzeichen schmücken. Die Sprache fliesst wunderbar rhythmisch aus ihrem Mund. Sie schlägt die Brücke zwischen antikem Inhalt und zeitgenössischer Inszenierung. Und auch wenn da von Göttern, Orakeln und Schicksal die Rede ist, sind es die Menschen selber, die die Entscheidungen treffen.» Luzerner Zeitung

«Die neue Fassung des antiken Stoffs zeigt Abgründe, die sich in jedem von uns finden lassen. Die antike Schlacht um Troja wird damit schrecklich gegenwärtig.» 041 – Das Kulturmagazin

Spieldaten

Ω
So 12.04.
19.30
-
22.05

Ein Politthriller nach Euripides. In einer Bearbeitung von Melinda Nadj Abonji. 18.45 Einführung

CHF 25 - 85