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Mirko Borscht

Regisseur

Mirko Borscht, 1971 in Cottbus geboren, besuchte zunächst die Oberschule und begann eine Lehre als Herrenmaßschneider. Nach seinem Wegzug nach Berlin, begann er als Kameraassistent für TV und Newsproduktionen zu arbeiten, bevor er zum Film wechselte und im Bereich Kamerabühne, Beleuchtung und Materialassistenz tätig war. 1992 drehte er mit «Mäuseboxen» seinen ersten Kurzfilm. Seine Arbeit als Regisseur in Film und Theater wurde wesentlich durch die Zusammenarbeit mit jugendlichen Laiendarstellern bestimmt. So entstand 2005 sein erster abendfüllender Spielfilm «Kombat Sechzehn» und 2007 das Theaterstück «Opferpopp», das er für das Thalia Theater Halle mit so genannten «Problemkids» entwickelte. 2008 erhielt «Opferpopp» den Hans-Götzelmann-Preis für Streitkultur des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen. Seine Arbeiten werden in der Folgezeit zunehmend durch eine installative, filmisch-performative Form bestimmt. Produktionen entstanden – sowohl mit Laien- als auch Berufsschauspielenden – u.a. am Teatrul Național Tîrgu-Mureș, Schauspiel Hannover, Centraltheater Leipzig, Schauspiel Bremen, Teater Nordkraft Aalborg, Sydhavn Teater Kopenhagen, der Münchener Biennale und dem Maxim Gorki Theater Berlin.

«Cybercity» ist Borschts erste Produktion am LT. Für die gemeinsame Arbeit mit den jungen Beteiligten, Studierenden der HSLU und die Realisation dieses grossen Aussenprojekts lebte er 18/19 für ein halbes Jahr in Luzern.

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