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Kunst

Premiere 20.04.21

Ein Poem von Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo

Ein Poem von Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo

  • 2 Stunden ohne Pause
CHF 70/85
Ermässigt CHF 35/42.50

Zum Stück

Informations

«Es gibt überhaupt keine Sicherheiten mehr, und das ist gut so, und deshalb können wir einfach frei aufspielen: Hosen runter, Karten auf den Tisch, loslegen, loslabern, Unsinn reden, das ist ja wohl das Grundrecht eines Künstlers.» Jonathan Meese

2019 inszenierten die beiden estnischen Künstler Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo die beiden Theaterabende «Sühne» und «Schuld» nach Dostojewskis Roman für die «Box» und Bühne des Luzerner Theater. Nun sind sie zurück mit einem Theaterabend über den Wert der Kunst und ihre Wirkung. Passgenau nach der Wiederöffnung der Theater.

Mit einem poetischen, bilderstarken Statement entführen sie uns diesmal in die Welt der bildenden Kunst wie die des Theaters, um uns schliesslich bei uns selbst ankommen zu lassen. Gemeinsam mit einem starken Ensemble, in dem prägende Persönlichkeiten des europäischen Theaters auf der Luzerner Bühne zusammentreffen, lassen sie uns fünf Körper in Raum und Zeit neu betrachten und über die Wichtigkeit wie auch über die Zerbrechlichkeit von Kunst nachdenken. Und darüber, welche Rolle, wir als Betrachter in diesem Zusammenhang spielen.

In «Kunst» sind zum ersten Mal Sebastian Rudolph, Ensemblemitglied am Zürcher Schauspielhaus, der belgische Schauspieler und Performer Kristof Van Boven sowie Rea Lest, die estnische Theater- und Filmschauspielerin auf der Luzerner Bühne zu Gast.

 

Programmheft / Audio-Einführung

Mit unseren Audio-Einführungen in Kooperation mit dem Radio 3FACH erhalten Sie schon vor der Vorstellung Wissenswertes über die Inszenierung.

zu allen Audio-Einführungen der Spielzeit 20/21

Besetzung

Produktionsteam

Inszenierung und Text: Ene-Liis Semper, Tiit Ojasoo
Bühne und Kostüme: Ene-Liis Semper, Tiit Ojasoo
Musik: Jakob Juhkam
Lichtdesign und Video: Petri Tuhkanen
Beleuchtungsmeister: Clemens Gorzella
Dramaturgie: Sandra Küpper
 

Infos

Uraufführung

Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo

Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo haben vierzehn Jahre das Theater NO99 in Tallinn geleitet und sind mit vielen ihrer Inszenierungen zu internationalen Festivals getourt. Seit zehn Jahren arbeiten sie ausserdem in deutschsprachigen Stadttheatern. In diesem Zusammenhang verbindet sie seit ihrer ersten Inszenierung am Thalia Theater Hamburg eine enge Arbeitsbeziehung mit Schauspielchefin Sandra Küpper. In Luzern haben die beiden Regisseure zuletzt den Doppel-Abend «Schuld» und «Sühne» inszeniert

DANKE

Mit freundlicher Unterstützung durch die Freunde Luzerner Theater

Carla Schwöbel-Braun

Pressestimmen

«Was ist Kunst, was Kunsthandwerk, was Politik oder Persiflage? Und vor allem: Was löst sie in uns aus? Im Stück (...) nähern sich die beiden für Inszenierung und Text zuständigen Esten Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo einem Fragenkomplex, der kaum ambitionierter sein könnte. Der Hybrid aus Performance und Schauspiel, mit dem Zusatz «Ein Poem» versehen, rührt aber nicht nur intellektuell mit der grossen Kelle an, er fordert auch die Seh- und Kunstkonsumgewohnheiten des Publikums heraus.» Luzerner Zeitung

«Auch die Person, die schaut, wird auf der Bühne Teil des Kunstwerks; und wir im Publikum gehören plötzlich auch dazu. Und damit sind wir schon mitten im Thema: Was Kunst ist oder soll, darauf gibt das Regie-Duo keine klare Antwort. Stattdessen zeigt es ein ganzes Kaleidoskop aus abstrakten Verweisen.» SRF Regionaljournal Zentralschweiz

Spieldaten

Fr 04.06.
19.30
-
21.40

Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo

CHF 70/85
Sa 12.06.
19.30
-
21.40

Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo

CHF 70/85