2 Stunden ohne Pause

CHF 25 - 85

CHF 12.50 - 42.50

zur Produktion

Corona-Epidemie zunächst auf unbestimmte Zeit geschlossen, dann geöffnet und wieder geschlossen. Eine wichtige Stimme, der geistige Nährboden der Gesellschaft wurde dadurch stumm geschaltet. Das gemeinsame Live-Erleben immer wieder von heute auf morgen unmöglich, die Kunst in diesem Zusammenhang als nicht systemrelevant eingestuft. Ein Jahr später widmet das Luzerner Theater eine ganze Produktion dem Thema Kunst und ihrem Wert für eine Gesellschaft, dem Nutzen und der Nutzlosigkeit der Kunst. In einem White Cube wird auf der Bühne ein wichtiger gesellschaftlicher Bereich beleuchtet, den man vielleicht nicht immer gleich als das erkennt und den es zu erhalten gilt, gerade dann, wenn eine Gesellschaft auch in Zukunft flexibel und offen sein will.

«Kunst» ist ein sehr persönliches Statement der beiden estnischen Künstler Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo, ein Poem, das zu einer tiefgreifenden Auseinandersetzung einlädt und dabei die Frage nach der Haltung jedes Einzelnen stellt. «Kunst» ist eine Übernahme aus der vorherigen Spielzeit. Denn der Wert von Kunst endet nicht mit einem Intendant*innenwechsel.

«Es gibt überhaupt keine Sicherheiten mehr, und das ist gut so, und deshalb können wir einfach frei aufspielen: Hosen runter, Karten auf den Tisch, loslegen, loslabern, Unsinn reden, das ist ja wohl das Grundrecht eines Künstlers.» 
Jonathan Meese

Pressestimmen

«Was ist Kunst, was Kunsthandwerk, was Politik oder Persiflage? Und vor allem: Was löst sie in uns aus? Im Stück, welches am Dienstag im Luzerner Theater Premiere feierte und den simplen Titel «Kunst» trägt, nähern sich die beiden für Inszenierung und Text zuständigen Esten Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo einem Fragenkomplex, der kaum ambitionierter sein könnte. Der Hybrid aus Performance und Schauspiel, mit dem Zusatz «Ein Poem» versehen, rührt aber nicht nur intellektuell mit der grossen Kelle an, er fordert auch die Seh- und Kunstkonsumgewohnheiten des Publikums heraus.» – Luzerner Zeitung

«Ein kraftvoller Abend, dessen Potential sich im Kopf des Zuschauers entwickelt, vermutlich auch ohne bildungsbürgerliche Referenzsysteme auskommt, und permanent die Ebenen wechselt, zwischen Erhabenheit und Dekonstruktion changiert. (...) Kunst als pure und ja, beglückende Beharrungskraft,  eine Macht, die ohne Worte – und wohne digitale Hilfsmittel – auskommt.» – nachtkritik.de

«Die beiden estnischen Regisseure Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo setzen sich in dieser Performance mit grossen philosophischen Themen in Kunst und Kultur auseinander. Das wirft viele Fragen auf.» – SRF Regionaljournal Zentralschweiz

 

Infos

Wiederaufnahme aus der Spielzeit 20/21

Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo

Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo haben vierzehn Jahre das Theater NO99 in Tallinn geleitet und sind mit vielen ihrer Inszenierungen zu internationalen Festivals getourt. Seit zehn Jahren arbeiten sie ausserdem in deutschsprachigen Stadttheatern. 

Besetzung

Produktionsteam

Regie, Konzept, Bühne, Kostüme: Ene-Liis Semper , Tiit Ojasoo Musik: Jakob Juhkam Lichtdesign, Video, Mitarbeit Bühne: Petri Tuhkanen Dramaturgie: Sandra Küpper

Besetzung

Rea Lest Sebastian Rudolph Kristof Van Boven Julian-Nico Tzschentke André Willmund

Spieldaten

Sa 09.10.
19.30
-
21.40
Bühne
Schauspiel

Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo

CHF 25 - 85
So 10.10.
13.30
-
15.40
Bühne
Schauspiel

Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo

CHF 25 - 85
Mi 13.10.
19.30
-
21.40
Bühne
Schauspiel

Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo

CHF 25 - 85
Fr 29.10.
19.30
-
21.40
Bühne
Schauspiel

Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo

CHF 25 - 85