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Schauspiel

Kaegi-Ticker: Ein Gespräch mit dem Regieduo von «Der Besuch der alten Dame»

Die Journalistin Gabriela Kaegi im Interview mit den beiden Regisseuren Angeliki Papoulia und Christos Passalis zu «Der Besuch der alten Dame».

GÜLLEN IST ÜBERALL

Das griechische Regieduo, Angeliki Papoulia und Christos Passalis, ist bereits zum zweiten Mal in Luzern: in der letzten Saison haben die Beiden hier Euripides’ Alkestis inszeniert, bildstark, hart und poetisch zugleich - so die Kritik. Jetzt sind sie wieder da, für Friedrich Dürrenmatts «Der Besuch der alten Dame». 

Ein Gespräch im Foyer des Theaters: Deutsch, Englisch, Griechisch, Schweizerdeutsch - bunt ist das Sprachengemisch auf der Probe. Ja, sagt Angeliki Papoulia, so arbeiten wir eben:

Wie war denn die erste Begegnung mit der alten Dame, mit Dürrenmatts Text? War das auf griechisch?

Geht es um Rache in diesem Stück? Oder um Gerechtigkeit? 

Das macht aber beide zum Opfer und dadurch irgendwie gleich, Claire und Alfred?

Das Stück ist 60 Jahre alt. Es hat sich doch sehr viel verändert. Ist es noch immer so beissend böse und zynisch?

Ist Güllen ein Ort, den es nur in der Schweiz gibt?

Eines von Dürrenmatts Witzchen, das Geschichte geschrieben hat, sind die gelben Schuhe. Kommen die bei Euch vor?

Letzte Frage: Ihr beide seid ja Theatermenschen, die in der Regel ihre eigenen Stücke entwickeln und sie dann auch selber spielen. Nicht hier in diesem Stück. Fällt euch das bisweilen schwer?

Kaegi-Ticker, Luzerner Theater

Kaegi-Ticker, Luzerner Theater

Kaegi-Ticker, Luzerner Theater

Kaegi-Ticker, Luzerner Theater