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Mai 2019
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14. Februar 2019 | Carole Barmettler

Carole’s Insights: Talk Triple Bill mit Salome, Rachel und Aurélie

Nachdem Carole Barmettler während der Spielzeit 17/18 den «Luzerner Jedermann» begleitet hat, trifft die freischaffende Journalistin während der Spielzeit 18/19 verschiedene Personen aus der/rund um die Kompanie. Schliesslich begeht das LT die zehnte Spielzeit unter der Künstlerischen Leitung von Kathleen McNurney und das will auch im LT-Journal gebührend gefeiert werden, bevor wir am 5. Mai 2019 an der Jubiläumsgala «Crescendo!» anstossen. Für diese «Carole’s Insights»-Ausgabe hat sie die Tänzerinnen Salome Martins, Rachel Lawrence und Aurélie Robichon zum Kaffee-Klatsch gebeten. 

Im Südpol-Bistro herrscht eine familiäre Atmosphäre, als sich Salome Martins (Kompanie-Mitglied 2009 bis 2017), Rachel Lawrence (Kompanie-Mitglied 2009 bis 2017) und Aurélie Robichon (Kompanie-Mitglied seit 2012) auf dem Sofa versammeln. Man spürt bereits bei ihrer Begrüssung, wie vertraut sich die Tänzerinnen sind. Die Antworten auf die erste Frage, was sie von ihrer Zeit mit Kathleen McNurney gelernt haben beziehungsweise im Fall von Aurélie noch immer lernen, bestätigen meinen Eindruck. Rachel erklärt, dass Kathleen wie eine Mutter gewesen sei und sie ihr verdanke, wo sie heute im Leben stehe. Salome ist gleicher Meinung: «Kathleen hat sich nicht nur darum gekümmert, was auf der Bühne passiert, sondern genauso auf die zwischenmenschlichen Dinge. Das war ein wichtiger Grund, warum wir so lange zusammengearbeitet haben.» Aurélie ist ebenfalls fasziniert von Kathleens Fähigkeit, verschiedenste Menschen zusammenzubringen und ebenso vielfältige Stücke zu kreieren. Sie habe dank der Spartenleiterin auch und insbesondere gelernt, ihren Tanzstil zu diversifizieren.

Rachel hat eine Box voller Programmhefte, Notizen und Rezensionen mitgebracht – eine wahre Schatzkiste. Es wird gewühlt, gelacht und getratscht. Die Erinnerung führt die Tänzerinnen ins UG (heute Winkel), wo früher regelmässig Tanzstücke gezeigt wurden. Salome erzählt, dass die Kompanie Kathleen einmal veräppelt und eine Tänzerin so inszeniert hätten, als ob sie sich schwer verletzt hat. «Mit Blut und allem drum und dran», wirft Rachel lachend ein. Kathleen erschreckte sich derart, dass die Tänzerinnen den Streich schnell auflösten. «Das UG war ein einzigartiger Ort für die Kompanie. Es fühlte sich an, als ob man im eigenen Wohnzimmer arbeitet, eine tolle Energie», schwärmt Salome.

Die Bewunderung und der Respekt für Kathleen sind während des Gesprächs immer wieder zu spüren. Sie sei auch in schwierigen Zeiten stets hinter den Tänzerinnen und Tänzern gestanden, erinnert sich Rachel. «Man merkt, dass es nicht einfach ein Job ist, Kathleen gibt wirklich alles für die Kompanie», sagt Aurélie. Und Salome bilanziert ihre Tanz Luzerner Theater-Ära mit den Worten: «Ich habe nicht nur in beruflicher Hinsicht sehr gute Erinnerungen, aber genauso hinsichtlich den Beziehungen mit Choreographen und Tänzern.»

Welches Stück Salome noch immer im Herzen trägt und an welche Choreographien Rachel und Aurélie besonders gerne zurückdenken, erfahren Sie in den Videos.Viel Spass!

Was fasziniert euch am meisten an Kathleen?

Welche Stücke sind euch besonders in Erinnerung geblieben?

Wie sieht ein typischer Kathleen-Gesichtsausdruck aus?