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Jochen Neurath

Musikalische Bearbeitung

Jochen Neurath studierte Komposition in Berlin und Hamburg. Seitdem hat er sich als Komponist und Bearbeiter einen Namen gemacht.

2001 – 2006 war er Composer in Residence der Staatsoper Hannover. 2001 erarbeitete er die Schauspielmusik zu Nicolas Stemanns «Orestie»-Inszenierung am Schauspiel Hannover. 2003 steuerte er zu Christoph Marthalers Projekt «Lieber Nicht» an der Volksbühne Berlin eigene Kompositionen bei und wirkte als Darsteller mit. Bei Produktionen von Anna Viebrock («In Vain», Zürich 2002 mit Sylvain Cambreling und dem Klangforum Wien, und «Ohne Leben Tod», Berlin 2005 mit Johannes Harneit) war Jochen Neurath musikalischer Berater und Arrangeur.

Nach der Uraufführung seiner Kammerorchesterfassung von Bachs «Kunst der Fuge» durch die Sinfonietta Leipzig, beauftragte ihn Riccardo Chailly mit der Orchestration von Bachs Goldberg-Variationen für das Gewandhausorchester Leipzig, die beim Bachfest Leipzig 2012 unter der Leitung von Stefan Asbury ihre erfolgreiche Premiere hatte. 2014 wurde sein doppelchöriges Werk «Gefrorene Träume» bei einem Gedenkkonzert in der Kilianskirche Heilbronn uraufgeführt, 2015 die «Missa Sine Domine» durch das ensemble für neue musik zürich. 2017 erstellte er im Auftrag von Kent Nagano eine Aufführungsfassung des dritten Aktes der Oper «Lulu» von Alban Berg für die Hamburgische Staatsoper (Regie: Christoph Marthaler). Der Produktion wurde der Deutsche Theaterpreis «Faust» verliehen. Die szenische Symphonie «Stimmen der Nacht» nach Eichendorff wurde 2017 in Zürich uraufgeführt. 2019 gründete er in Bamberg das Projekt-Ensemble nonoise, das im Jahr 2020 bereits zwei Produktionen vorstellte: «echoes of unborn thoughts» und «Elegie. Oder. Ode. (An Friedrich H.)».

Für die Spielzeit 2020/21 des Luzerner Theater bearbeitete er Jules Massenets Oper «Cendrillon» für Kammerorchester.

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