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Jens Burde

Bühnenbildner

Jens Burde wurde 1974 geboren und lebt in Freiburg. Er studierte visuelle Kommunikation in München und Industrie-Design in Hamburg. Neben der Auszeichnung für sein Diplom an der Hochschule für bildende Künste Hamburg gewann er den europäischen Kunstpreis in Bayern, den Rotary Preis für Malerei, Grafik und Mixed Media, den Preis der Karl H. Dietze Stiftung und wurde für den Bayerischen Staatspreis nominiert.
2004 gründete er das Institut für Sagenhaftes – www.infusa.de. Heute zieht er mit einem Container durchs Land und stellt an ausge­wählten Orten Produkte aus Fundmaterialien her, fliegt mit einem selbstgebauten Doppeldecker in die Elbe, bringt Strassenkindern in Ecuador bei, wie man Autos repa­riert, baut Solaranlagen in Brasilien auf oder archiviert die Lebens­geschichte der ältesten lebenden Bambusspezialistin.
Jens Burdes Arbeit ist gekennzeichnet durch die Verknüpfung unterschiedlicher künstlerischer, gestalterischer wie technischer Disziplinen. Seit 2004 entwarf er diverse Tourstücke für unterschiedliche freie deutsche und schweizer Theatergruppen sowie jährlich etwa 3 – 4 Bühnenbilder für Stadt- und Staatstheater im deutschsprachigen Raum, vorwiegend in Graz, Aachen, Hannover und Luzern. Jens Burde entwirft regelmässig Bühnebilder und Raumkonzepte für die Produktionen von Franz von Strolchen. Am Luzerner Theater waren in vergangener Spielzeit 18/19 zwei gemeinsame Arbeiten zu sehen: «Maidorf» im Rahmen des Festivals «Open Kitchen» im November 2018 in der «Box». Sowie «Die Unscheinbaren», für die er die «Box» in eine Gangsterhöhle verwandelt hat.

In der Spielzeit 19/20 ist er für das Bühnenbild der Theaterserie «Taylor AG» verantwortlich – ebenfalls in der Regie von Franz von Strolchen –, und hat zudem die Räume der «Café-Bar Güllen» zu Beginn der Spielzeit bühnenbildnerisch konzipiert sowie in einer partizipativen «Baumit-Aktion» gemeinsam mit Luzernerinnen und Luzernern die «Box» zur «temporären Stammkneipe» und einem Begegnungsort umgestaltet.

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Jens Burde, Luzerner Theater