Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
ς
September 2018
π

Open Box 1: Impro-Box

Sieben Konzerte im Rahmen von «Kindertotenlieder»

Erstes Konzert 09.09.18
Box

Die Open Box

Informations

Unter dem Titel «Open Box» öffnen wir zweimal im Jahr die «Box» zur Stadt hin und laden alle Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Gäste ein, mit uns gemeinsam die Kunst oder auch einfach das Leben zu geniessen. 

 

Open Box 1: Impro-Box

Sieben Konzerte im Rahmen von «Kindertotenlieder»

Anknüpfend an die «Kindertotenlieder» spielen in der «Impro-Box» an sieben Abenden Alumni der international renommierten Lucerne Festival Academy mit Musikerinnen und Musikern aus hiesigen Gefilden. Zusammen untersuchen sie musikalisch, performativ und improvisierend, was passieren kann, wenn elektronische auf akustische Instrumente treffen. Ob mit Kontrabass, Turntables, Perkussion, Computer oder Stimme: die Klänge lassen Raum für die Phantasie und das Hören. Denn diese Künstlerinnen und Künstler spielen zwar in der «Box», denken aber «out of the box».

Folgt uns auch auf facebook/boxluzernertheater

14. Sep: Rahel Kraft und Rachel Koblyakov

Am 14. September treffen sich in der Impro-Box die US-amerikanische Violinistin Rachel Koblyakov und die Schweizer Soundkünstlerin und Vokalistin Rahel Kraft zu einem musikalischen Blind-Date.

Rachel Koblyakov lebt in Paris und widmet sich als Geigerin sowohl dem klassischen wie dem zeitgenössischen Repertoire. Sie arbeitete bereits mit Matthias Pintscher und Patricia Kopatchinskaja und tritt solistisch international auf, unter anderem mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France oder dem Ukho Ensemble aus Kiew. Regelmässige Kollaborationen pflegt sie zudem mit Komponisten der jüngeren Generation sowie mit Wolfgang Rihm und Stefano Gervasoni. Als Lucerne Festival Academy Alumna ist sie bereits mehrfach nach Luzern zurückgekehrt: als Mitglied der Young Performance sowie des Alumni Ensemble 2017.

Rahel Kraft ist Sängerin, Klangkünstlerin und Performerin. Ihr künstlerisches Schaffen bewegt sich zwischen moderner Komposition, Installation, Improvisation und Performance, oft unter Einbeziehung von Raum, kollektiven Prozessen und Zuhören. Mit einem Background in freier Improvisation, Jazz und einem ausgeprägten Interesse für Musiktechnologie erschafft sie interdisziplinäre Klangarbeiten. Sie lebte für kurz oder lang in London, Tokyo, Berlin, Istanbul und Paris und führt im Moment als Teil ihres künstlerischen Daseins ein nomadisches Leben. Sounds und mehr

Als Einblick in das künstlerische Schaffen von Rahel Kraft: Ein Videoclip von 2henning, dem gemeinsamen Projekt von Rahel Kraft und der Schlagzeugerin Valeria Zangger:

16. Sep: Hanan Hadzajlic, Strotter Inst. und Christoph Erb

Am Sonntagabend improvisiert in der Impro-Box ein Trio aus viel mehr als nur drei Instrumentalisten:  

Hanan Hadžajlić (Slowenien/Bosnien-Herzegowina) ist Komponistin, Flötistin und transdisziplinäre Forscherin. Seit 2018 unterrichtet sie im Department für Komposition der Musikakademie der Universität von Sarajevo. Sie ist Mitbegründerin und Leiterin des Institutes für zeitgenössische Kunstmusik (INSAM Sarajevo, 2015) und seit 2012 Mitglied des Ensemble SONEMUS. Meisterkurse in Komposition und Flöte besuchte sie unter anderem bei Heiner Goebbels, Peter Ablinger und Vinko Globokar sowie bei Eva Furrer und Felix Renggli. Als Kammermusikerin und Solistin arbeitete Hanan Hadžajlić mit Dirigenten wie Jürg Wyttenbach und Gregory Charette sowie Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Sarajevo. 2017 nahm sie am Composer Seminar der Lucerne Festival Academy teil. In dessen Rahmen wurde im Kunstmuseum Luzern auch Hanan Hadžajlićs Komposition «HOMO EX MACHINA: Hommage à Ligeti» vom Ensemble der Lucerne Festival Alumni aufgeführt:

Christoph Erb ist Saxofonist und Bassklarinettist, Improvisator und Komponist. Geboren in Zürich, lebt er momentan in Luzern. Er konzertiert regelmässig in Europa und den USA mit Musikern wie Jim Baker, Fred Lonberg-Holm, Michael Zerang, Jason Adasciewicz, Josh Berman, Keefe Jackson, Tomeka Reid, Frank Rosaly, Nate Wooley, Paul Lovens, Michael Vatcher, Hans Koch, Urs Leimgruber, Christian Weber, Frantz Loriot und vielen anderen. Ausserdem tourte er bereits durch Japan, Russland und Südamerika. Im Jahr 2012 erhielt er den Werkpreis der Stadt Luzern. Sounds und mehr

Christoph Hess / Strotter Inst. ist Musiker, Kunstschaffender, Performer und Architekt. Er generiert mit präparierten Plattenspielern und weggeworfenen oder vergessenen Überbleibsel des Kulturbetriebes Klang- und Rhythmusstrukturen. Das Spektrum der Musik reicht von flächigen Geräuschlandschaften bis zu polyrhythmischen verdichteten Eruptionen. Christoph Hess ist Mitglied von HERPES Ö DELUXE und HELIOS & HESS. Er hat live mit Sudden Infant, Maja Ratkje und vielen anderen zusammengearbeitet sowie Konzerte in Europa, Russland, Libanon, China, Amerika, Japan und Bolivien gegeben. Sounds und mehr

21. Sep, 20.00 Uhr: Norbert Möslang und Vincent Glanzmann

Bei dieser Kombination in der Impro-Box dürfte schon jetzt klar sein, dass die Auseinandersetzung mit  strukturellen Elementen zentral sein wird. Holpern, Schnarren, Knattern, Scharren, Rumpeln, Surren bei Norbert und Schnarren, Rumpeln, Scharren, Holpern, Knattern, Surren bei Vincent.

Kabumm & Hop!

Vincent Glanzmann wurde 1983 in Tokyo geboren. Der in Zürich wohnhafte Schlagzeuger ist als Performer und Komponist in einer Vielzahl Kollaborationen mit Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Sparten tätig. Seine verspielte Art konzeptuell zu arbeiten macht ihn zu einem aktiven Teil der progressiven Schweizer Improvisations-, Pop- und Jazzszene. Mit seiner unverkennbaren Klanglichkeit, Energie und körperlichen Spielweise, welche oft Präparationen und alternative Techniken beinhaltet, färbt er ein breites Spektrum der kontemporären Zürcher Musik. Im Kontext des Luzerner Theaters kennt man Vincent Glanzmann aus seinen Zusammenarbeiten mit «Tanz Luzerner Theater», für welche er wiederholt die musikalische Komponente erfand. Sounds und mehr

Norbert Möslang, geboren 1952 in St. Gallen, gehört zum Urgestein der Schweizer Elektronik Szene. Er arbeitet seit über 20 Jahren mit geknackter Alltagselektronik (cracked everyday-electronics), mit Klängen, welche unsere alltäglichen elektronischen Geräte von sich geben, wenn man sie modifiziert, neu verkabelt oder anderweitig malträtiert. Grosse Bekanntheit erlangte Möslang mit dem Duo Voicecrack, welches die Grenzen zwischen Musik, Skulptur- und Bildkunst sowie Installation nicht nur überschritt, sondern regelrecht auflöste. Hauptberuflich ist er in St. Gallen als Geigenbauer tätig. Sounds und mehr

22. Sep, 20.00 Uhr: Niklaus Hürny und Emilio Guarino

Trompete trifft Bass und Elektronik, Bern trifft New York und das gibt… die Impro-Box Nr. 5!

Niklaus Hürny (*1979) ist wohnhaft in Bern. Er besuchte das Lehrerseminar Rorschach und studierte an der Hochschule der Künste Bern, Abteilung Jazz, in Performance und  Musikpädagogik. Bis 2014 war Niklaus Hürny Leader des Jazzquartetts BOX (Fabian M. Mueller (Piano), Kaspar Von Grünigen (Bass), Alexandre Maurer (Drums)), daneben spielt Hürny in der Berner Tropical-New-Wave-Band Da Cruz und dem Pullup Orchestra. Neben seiner weltweiten Konzerttätigkeit (u.a. Auftritte am Montréal Jazzfestival, Montreux Jazz Festival, an sämtlichen grossen Open Airs der Schweiz und Tournéen durch Brasilien, Skandinavien, Nordamerika und ganz Europa) ist Niklaus Hürny als Komponist und Produzent mannigfaltiger Musik für  verschiedene Ensembles und Filme tätig. Mehrere CD-Veröffentlichungen als Leader und Sideman für die Labels Six Degrees, Altrisuoni, HHrec und Unit-Records.

Emilio Guarino ist Bassist, Produzent und Autor. Sein breites künstlerisches Tätigkeitsfeld reicht von Orchestermusik über zeitgenössische elektronische Musik bis zum Jazz und der freien Improvisation. Als Alumnus der Lucerne Festival Academy hat er mit vielen international gefeierten Komponisten, Dirigenten, Ensembles und Performern zusammengearbeitet. Seit dem Abschluss seines Studiums an The Hartt School im Jahre 2013 stand er bereits auf der Bühne mit Sir Simon Rattle, Alan Gilbert, Anne-Sophie Mutter, David Taylor, Matthias Pintscher, Myron Walden, Martin Kuuskmann, Renée Fleming, Ron Jackson, Glenn Kotche, The MIT Media Lab und dem norwegischen Streichensemble und GRAMMY-Gewinner 1B1. Sein künstlerisches Schaffen zeichnet sich besonders aus durch seine Bereitschaft zum Experimentieren und Explorieren und gleichzeitig einem tiefen Respekt vor den Traditionen des Handwerks in einer sich rasant wandelnden Industrie. Sounds und mehr

27. Sep, 20.00 Uhr: Raphael Loher und Adam Goodwin

Der Schweizer Pianist Raphael Loher und der texanische Kontrabassist Adam Goodwin treffen an diesem Abend aufeinander.

Raphael Loher, geboren 1989 in Flawil (CH), ist Pianist und Komponist. Inspiriert durch den Blues-Pianisten Champion Jack Dupree beginnt er mit 14 Jahren Klavier zu spielen. Schon früh wurde das Improvisieren und die damit verbundene Achtsamkeit und Kreativarbeit im Moment ein zentraler Bestandteil seines Lebens und seiner Musik. Durch sein vielschichtiges Klavierspiel, welches durch Synthesizer, präpariertes Piano und Wurlitzer ergänzt wird, ist er in den unterschiedlichsten Projekten zwischen Improvisation, zeitgenössischem Jazz, Pop und Neuer Musik tätig. Er spielte unter anderem mit Gerry Hemingway, John Voirol, Nat Su, Christoph Erb, Manuel Troller, David Meier, Nicolas Stocker zusammen und hatte Unterricht bei Sylvie Courvoisier, Pierre Favre, Frank Gratkowski, Chris Wiesendanger, Florian Hoelscher sowie Vera Kappeler. Zudem organisiert Raphael Loher seit zwei Jahren Konzerte in der Kulturbrauerei in Luzern und fördert somit Improvisierte Musik auch als Veranstalter. Sounds und mehr

Adam Goodwin ist Kontrabassist, Komponist und bildender Künstler und kommt aus Texas. Seine künstlerische Tätigkeit beinhaltet vielfältige Kollaborationen mit Performern, Komponisten, Klangkünstlern, Choreographen, Tänzern und bildenden Künstlern. Nach dem Abschluss seines Kontrabass-Studiums in zeitgenössischer und klassischer Musik zog Goodwin nach Berlin, um in die Welt von experimenteller und improvisierter Musik abzutauchen. Zudem ist er in der arabischen und türkischen Musikszene Berlins aktiv. Als Kammer- und Orchestermusiker, aber auch als Improvisator und Komponist, trat er in Europa, Nordamerika und Asien auf. Goodwins musikalische Herangehensweise legt einen Schwerpunkt auf physische Gesten und Spontaneität, auf den Miteinbezug des Raumes und des Kontextes, in dem Musik stattfindet. Sounds und mehr

28. Sep, 20.00 Uhr: Urs Müller und Brian Archinal

An diesem Abend in der Impro-Box: Ein Gitarrist, der sein Instrument gerne präpariert, und ein Perkussionist, der auch mal mit Luftballons oder Plastikbechern Musik macht.

Urs Müller ist ein gefragter Musiker, der sich dank seiner Vielseitigkeit und Offenheit in den unterschiedlichsten Musikrichtungen – von Pop bis zu Improvisierter Musik – zu Hause fühlt und seit zehn Jahren regelmässig mit verschieden Bands im In- und Ausland arbeitet und tourt. Er studierte u.a. mit Frank Möbus, Christy Doran, Flo Stoffner, Phillip Schaufelberger und Gerry Hemingway an der Musikhochschule Luzern. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Werkbeitrag der Stadt Zürich 2009 mit Serpentine, den Förderpreis der Stadt Luzern 2018 mit KALI, den 2. Preis mit Quetzal am ZKB Jazzpreis 2011 sowie einen Atelieraufenthalt in Berlin von der Stadt Luzern 2019. Aktuell ist er in folgenden Bands aktiv: KALI, SHA’s Feckel, Poem Pot, Monotales, Tobey Lucas, Betinko Sozial Musik Orkestar.

Der aus Texas stammende Brian Archinal hat sich seit seinem Abschluss an der Musikhochschule Basel bei Christian Dierstein erfolgreich als Solist und Professor etabliert. Seit 2014 unterrichtet er Schlagzeug an der Hochschule der Künste Bern. Dort entstand unter seiner Leitung einen Ausbildungsgang für experimentelle Interpretationsformen. Der vielseitige Musiker ist nicht nur bei Ensemble This | Ensemble that (ET|ET), sondern auch beim Ensemble Nikel (Tel Aviv) und dem Collegium Novum Zürich engagiert. Allen Formationen ist gemeinsam, dass sie zeitgenössische Musik und Interpretationsformen mit anderen Kunstsparten und neuen Kunsträumen zusammenbringen, experimentelle Ausdrucksmöglichkeiten erproben und innovative programmatische Arbeit leisten. Brian Archinal ist Alumnus der Lucerne Festival Academy. Sounds und mehr

Spieldaten

Do 27.09.
20.00
-
20.30

Sieben Konzerte im Rahmen von «Kindertotenlieder». Heute mit Raphael Loher und Adam Goodwin.

Ω
Fr 28.09.
20.00
-
20.30

Sieben Konzerte im Rahmen von «Kindertotenlieder». Heute mit Urs Müller und Brian Archinal.

Wir empfehlen dazu:

Ein zukunftsorientiertes Projekt von Clemens Heil, Matthew Herbert, Benedikt von Peter und Márton Ágh

Premiere 08.09.18
Box
Dauer
  • 1 Stunde ohne Pause