Il Trionfo del Tempo

oder die Vermessung der Schönheit

1 Stunde 20 Minuten ohne Pause

CHF 40 - 80

CHF 20 - 40

zur Produktion

Wie misst man Schönheit?

Zwei Wissenschaftler führen das Publikum in die Forschung musikalischer Wahrnehmung ein. Nach und nach treten die Figuren aus Händels Oratorium «Il Trionfo del Tempo» auf die Bühne. Zuerst als reine Boten Händels barocker Musik wahrgenommen, werden sie bald selbst zu Versuchsobjekten der wissenschaftlichen Untersuchung. Bellezza und Tempo werden analysiert, wobei sogar das Publikum sein eigenes Empfinden preisgeben kann. Ein experimenteller Abend, der sich für die Regisseurin Anna-Sophie Mahler mit der Frage auseinandersetzt, wie Schönheit definiert werden kann und was sie vergänglich macht. Publikum und Sänger*innen werden zu Probanden in einem wissenschaftlichen Experiment, wobei Händels Oratorium als musikalisch erfahrbarer Stoff in einen wissenschaftlichen Kontext transportiert wird.

«Will you still love me when I’m no longer young and beautiful?» 
Lana Del Rey

Il Trionfo del Tempo e del Disinganno, Luzerner Theater

Audioeinführung

Fragebogen 

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Besetzung

Produktionsteam

Musikalische Leitung: Andrés Locatelli Regie: Anna-Sophie Mahler Bühne und Kostüme: Sophie Krayer Licht: Marc Hostettler Sounddesign: Michael Anklin , Marcel Babazadeh Dramaturgie: Talisa Walser

Pressestimmen

«Schönheit ist ohne Vergänglichkeit nicht zu haben, stellt sich bei Anna-Sophie Mahler heraus. Der Zahn der Zeit triumphiert hier wie dort, am Ende siegt die Vergänglichkeit. Ein Theaterabend wie dieser, melancholisch und klug, ringt ihr ein paar Momente intensiven Erlebens ab.» – SRF 2 Kultur

«Ziad Nehme gibt einmal mit markantem Tenor, einmal mit schwebender, koloraturwendiger Kopfstimme eine unfassbar schillernde Zeitallegorie. Tania Lorenzo steigert sich von der stillen Klage über den Verlust von Jugend und Schönheit zum abschliessenden <Lascia la spina>. (...) Wenn Tini Prüfert mit einer Kamera porentief ihre gerippelte Haut auf die Leinwand projiziert und über das eigene Altern und gefakte Schönheitsideale sinniert, berührt einen das ganz existenziell.» – Luzerner Zeitung

«...eine beeindruckende Gratwanderung zwischen den als Gegenspieler anzunehmenden Bereichen der wissenschaftlich- philosophischen Teile des Abends und den musikalischen. Beide durchdringen sich zu jedem Zeitpunkt im Stück und stehen nicht abgeschottet nebeneinander. Mehr noch: Die Musik wird durch die Hintergrundinformationen zur Ästhetik noch viel bewegender.» – zentralplus

«Mit Neugierde und Einfühlungsgabe ertastet sich der Abend im Luzerner Theater seine Thesen, und im einfühlenden Ertasten findet er seine eigene Schönheit.» – SRF 2 Kultur

Spieldaten

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