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Fruzsina Nagy

Regisseurin

Fruzsina Nagy ist Kostümbildnerin und Theatermacherin, sie arbeitet regelmässig in Ungarn, Österreich, Deutschland und in der Schweiz. Ihr Interesse gilt dem Verhältnis des menschlichen Körpers mit der ihn umgebenden Welt, in jeder Form und Hinsicht. So ist ihr Arbeitsbereich breit gefächert:  von Kostüm, Maske, Make-up, über Mode bis hin zu den visuellen Künsten im Allgemeinen.

Geboren 1974 in Budapest, studiert sie in London und in Nottingham, bevor sie ihr Studium an der ungarischen Universität für Angewandte Kunst abschliesst. Sie arbeitet als Kostümbildnerin für Schauspiel, Oper, Film und Ballett mit den bedeutendsten ungarischen Regisseuren wie Árpád Schilling, Tamás Ascher, Róbert Alföldi und Viktor Bodó zusammen. Für Bodós Inszenierungen entwarf sie Kostüme u. a. am Schauspielhaus Graz, Schauspiel Köln, Theater Basel, Volkstheater Wien, Schauspielhaus Zürich am Luzerner Theater in der Spielzeit 18/19 für «Im Amt für Todesangelegenheiten». 
Fruzsina Nagy wurde mehrmals von Kritikern, Publikum und Fachjurys für ihre Kostüme ausgezeichnet und zur Kostümbildnerin des Jahres gekürt. Zuletzt gewann sie in der Kategorie «Länder und Regionen» im Team den Hauptpreis bei der Quadriennale in Prag (die weltweit wichtigste Plattform für Szenografie) und den ungarischen Kritikerpreis für das beste Kostümdesign der Saison (2018/2019).
Seit 2017 arbeitet sie mit der Komponistin und Chorleiterin Dóra Halas zusammen und hat mit ihr ein eigenes musikalisch-visuelles Theaterformat entwickelt: die sogenannten Catwalk-Concerts: Ein Chor singt verspielte und mehrschichtige Kompositionen von Dóra Halas und präsentiert gleichzeitig die humorvollen und spektakulären Kostüme von Fruzsina Nagy. In ihren gemeinsamen Arbeiten setzen sie sich mit gesellschaftlichen Themen wie den Tabus unserer Zeiten oder absurden, kafkaesken Vorgängen in der Bürokratie auseinander. 

In der Spielzeit 2019/2020 setzen Fruzsina Nagy und Dóra Halas ihre gemeinsame Arbeit fort: Am Luzerner Theater inszenieren sie «Das kleine Gespenst» und erzählen die Geschichte von Otfried Preußler mit ihrer unverkennbaren Handschrift als grosses musikalisch-visuelles Spektakel. 

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