2 Stunden 45 Minuten mit Pause

ab 14 Jahren

CHF 35 - 130

CHF 17.50 - 65

zur Produktion

Der Geruch von Himbeermarmelade strömt durch die Zimmer auf dem Landgut der Larina, während die beiden Töchter Olga und Tatjana zur Unterhaltung melancholische Lieder singen. Mutter Larina und die Amme Filipjewna erinnern die Melodien an vergangene, bessere Zeiten. Mit dem Erscheinen von Olgas Verlobtem Lenski wird die nostalgische Gesellschaft zurück in die Gegenwart geholt und lernt einen Freund Lenskis kennen: Eugen Onegin.

So einfach wie kompliziert beginnen Tschaikowskis «lyrische Szenen», die eine Studie der verpassten Gelegenheiten und des Aneinander- Vorbeiliebens sind. Denn Tatjana verliebt sich in Onegin, dieser weist die Liebe aber als «jugendliche Schwärmerei» zurück. Als er dann auf einem Ball mit Olga tanzt, kommt es zum Eklat: Lenski fordert ihn zum Duell heraus. Jahre später treffen sich Onegin und Tatjana wieder und die Rollen scheinen sich vertauscht zu haben …

Basierend auf Alexander Puschkins Versroman, hat Tschaikowski in seinem «Eugen Onegin» eine dichte, musikalisch konzentrierte Spannung kreiert, die den Gefühlsregungen der Figuren folgt. Davon geleitet, konzentriert sich auch die Filmregisseurin Bettina Oberli in ihrer Inszenierung auf  kleine Gesten. Für sie ist Tatjana die tragende Figur, die sich entscheidet,  frei zu sein,  sowohl in ihren Gedanken als auch in der Liebe. Im März 2020 konnte diese Produktion nicht zur Premiere kommen. Nun hat die Regisseurin mit dem Opernensemble des Luzerner Theaters ihre Arbeit fortgesetzt.

«Die meisten  Menschen leben in  
den Ruinen ihrer Gewohnheiten.»
 
Jean Cocteau

 

 

Eugen Onegin, Luzerner Theater

 

Inspiration

Ökumenischer Theatergottesdienst zu «Eugen Onegin»

«Vergangenes kehrt nicht mehr zurück.» Tschaikowskis Werk «Eugen Onegin» beschäftigt sich mit verpassten Chancen und dem falschen Zeitpunkt im Leben, aber auch mit der Dekonstruktion des Mythos der romantischen Liebe. Mitten im Coronajahr 2020 war «Eugen Onegin» bereits einmal in der Citykirche Matthäus zu sehen – als Livestream.

Nun kommt der ökumenische Gottesdienst zu Eugen Onegins lyrischen Szenen in drei Aufzügen noch einmal zurück und mit ihm die Frage nach dem richtigen Moment, dem «Kairos», dem Zeitpunkt der Gnade.

Mit: Eyrún Unnarsdóttir, Ziad Nehme, Marcel Köppli (reformierter Pfarrer, Citykirche Matthäus),  Andreas Rosar (katholischer Theologe, Peterskapelle), Jesse Wong, Stephen Smith  (Organist, Citykirche Matthäus)

  • Matthäuskirche
  • 6. November 2022
    10.00 Uhr
  • Eintritt frei

Angebot für Schulen

Workshop

Sie möchten ein Stück nicht nur besprechen, sondern die Schüler*innen das künstlerische Arbeiten ausprobieren lassen? 

Im Workshop können die Schüler*innen erfahren, wie es ist, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Dafür setzen sie sich mit Inhalten eines Stücks auseinander und probieren dann selbst unter Anleitung unserer Theaterpädagog*innen verschiedene Szenen oder Ausdrucksformen.

  • ab 14 Jahren
  • Gratis in Zusammenhang mit dem Besuch einer Vorstellung.

Anmeldung zum Workshop

Schulvorstellungen

  • ab 30. September 2022
     
  • ab 14 Jahren
  • Schüler*innen im Klassenverband zahlen CHF 15 pro Ticket (inklusive einer Begleitperson)

Anmeldung zur Schulvorstellung 

Einstimmung / Nachbearbeitung

Sie besuchen mit Ihrer Klasse eine Aufführung und möchten diese thematisch begleiten? Wir kommen zu Ihnen in den Unterricht, um die Klasse auf das
Stück einzustimmen oder das Erlebte nachzubereiten. Dabei werden beispielsweise Gespräche mit Mitwirkenden geführt oder spielerisch einzelne Themen vertieft.

Wie ausführlich diese ergänzende Begleitung ist, besprechen wir im Vorfeld gemeinsam. Die Schüler*innen brauchen keinerlei Vorbereitung.

  • Gratis in Zusammenhang mit dem Besuch einer Vorstellung.

Anmeldung zur Einstimmung / Nachbearbeitung

Audioeinführung

Pressestimmen

«Bettina Oberli legt den Fokus auf die Figuren und ihre Emotionen und lässt die Finger von jeglicher bedeutungsschwangeren Verfrachtung. Diese Schlichtheit ist sehr wohltuend, denn sie lässt der Musik viel Raum sich zu entfalten – und den füllt das Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Jesse Wong mit knackiger Artikulation, raschen Tempi und ganz viel Leidenschaft.» – SRF 2 Kultur

«...wir blicken wie nach einer filmischen Überblendung in eine andere Welt, deren Wände nicht mehr erodieren, sondern unverrückbar wie in golden schimmerndes Metall gegossen sind (Bühne: Alain Rappaport): ein magischer Theatermoment.» – Luzerner Zeitung

«Jirí Rajnis lässt mit prachtvollem Bariton schon beim gelangweilten Onegin die Energie aufflackern, die in seiner späten Liebe zu Tatjana vulkanisch ausbricht. Eyrun Unnarsdóttir steigert und übersteigert zuweilen den Mädchenton der Tatjana zu gebieterischer Leidenschaft.»– Luzerner Zeitung

«Während der Theaterchor grosse Oper beisteuert, betört das Luzerner Sinfonieorchester mehr mit musikalischem Kammerspiel. Und wenn die Discokugel alles in ihren Sog nimmt, werden selbst die Grenzen von Kitsch und Ironie aufgehoben und ist diese Inszenierung sinnliche Verführung pur.»– Luzerner Zeitung

Infos

Danke

Gefördert durch den Theaterclub Luzern und die Landis & Gyr Stiftung

Besetzung

Produktionsteam

Musikalische Leitung: Jesse Wong Regie: Bettina Oberli Spielleitung: Sophiemarie Won Bühne: Alain Rappaport Kostüme: Laura Locher Licht: David Hedinger-Wohnlich, Marc Hostettler Video: Rebecca Stofer Dramaturgie: Rebekka Meyer, Talisa Walser Choreinstudierung: Mark Daver

Besetzung

Caroline Vitale (Larina) Eyrún Unnarsdóttir (Tatjana) Marcela Rahal (Olga) Jordanka Milkova (Filipjewna) Jiří Rajniš (Eugen Onegin) Ziad Nehme (Lenski) (09.10. / 23.10. / 04.11.) Robert Maszl (Lenski) (30.09. / 11.11. / 03.12. / 05.12. / 16.12. / 22.12. / 26.12.) Christian Tschelebiew (Fürst Gremin) Robert Hyunghoon Lee (Saretzki / Ein Hauptmann) Robert Maszl (Triquet) (09.10. / 23.10. / 04.11.) Ziad Nehme (Triquet) (30.09. / 11.11. / 16.12. / 22.12. / 26.12.) Neal Banerjee (Triquet) (03.12. / 05.12.) Chor und Extrachor des Luzerner Theaters Kinderstatisterie des Luzerner Theaters Luzerner Sinfonieorchester

Spieldaten

Heute:
20.00
-
22.45
Bühne
Oper

Pjotr I. Tschaikowski
Einführung 19.15 Uhr

CHF 35 - 130
Mo 05.12.
19.30
-
22.15
Bühne
Oper

Pjotr I. Tschaikowski
Einführung 18.45 Uhr

CHF 35 - 130
Fr 16.12.
19.30
-
22.15
Bühne
Oper

Pjotr I. Tschaikowski
Einführung 18.45 Uhr

CHF 35 - 130
Do 22.12.
19.30
-
22.15
Bühne
Oper

Pjotr I. Tschaikowski
Einführung 18.45 Uhr

CHF 35 - 130
Mo 26.12.
20.00
-
22.45
Bühne
Oper

Pjotr I. Tschaikowski
Einführung 19.15 Uhr

CHF 35 - 130