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Mai 2019
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Die Grossherzogin von Gérolstein

Operette von Jacques Offenbach

Operetta by Jacques Offenbach

Premiere 13.04.19
ab 12 Jahren

2 Stunden 40 Minuten mit Pause

Zum Stück

Informations

Die Grossherzogin von Gérolstein hält Hof am Luzerner Theater! – dafür muss das Haus an der Reuss natürlich aufgehübscht werden, inklusive Sondersaalplan! Denn die Grossherzogin ist ziemlich enerviert vom allseitigen Wunsch, sie unter die politisch opportune Haube zu bringen und sucht sich ihre Lover lieber selber aus – dafür lässt sie auch den ein oder anderen militärischen Rang springen, was ihre Gefolgsleute schier in den Wahnsinn treibt. Ein Plan muss her, um die Regentin vom Politisieren abzuhalten und endlich wieder unter Männern Kriegerles spielen zu dürfen. Warum? Egal! …

Offenbach nimmt in seinem musikalisch und inhaltlich ebenso romantischem wie aberwitzigem Werk die beängstigenden Auswüchse eines blinden Militarismus und der sinn- und verstandlosen Jagd nach Ruhm und Ehre ebenso auf die Schippe, wie er die menschlich-allzumenschliche (Sehn-)Sucht nach Liebe und Anerkennung vergibt.

In Lennart Hantkes Inszenierung verwandelt sich das Luzerner Theater selbst in den Hof der Gerolstein mit Marina Viotti bzw. Maren Engelhardt als Grossherzogin und Robert Maszl als Soldat Fritz. Das Publikum ist mittendrin, wenn es heisst: «Ah, que j’aime le militaire!» und hautnah dran an Fritz’ Entscheidungskampf zwischen schlichter Liebe und steiler Karriere.

  • Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

«Ah! Que j’aime les militaires…» – «Oh, how I love these military men!». Claiming boldly and beyond doubt how much one enjoys the warmongering is quite the strong entrance, for a woman above all. In the State of Geroldstein, wars are being incited as a sole distraction by politically inclined – and bored – ladies. The high duchess in particular should seek refuge in marriage promptly! And she wouldn't hesitate, were it not for some open questions regarding her suitor(s)…

The inventor and master of the operetta, Jacques Offenbach, knew how to both fulfil the expectations of his audience and at the same time mock their absurdity. With his libretto writer Ludovic Halévy he congenially played on musical and social mechanisms – until they crash and burn – and make everyone burst into laughter. His audience, at least, roared with laughter on the absurdity of their own existence, in a time where «playing war» was becoming corruptively seductive again. But behind all the shrill décor and facades, you can still feel the soft and silent pulsing of a desire for a love beyond all calculation.

  • Introduction to the work 45 minutes before showtime
DE
EN

Besetzung

Produktionsteam

Musikalische Leitung: Alexander Sinan Binder Inszenierung: Lennart Hantke Bühne: Natascha von Steiger Kostüme: Elke von Sivers Licht: Clemens Gorzella Choreinstudierung: Mark Daver Dramaturgie: Johanna Wall

Besetzung

Marina Viotti (Grossherzogin *) Maren Engelhardt (Grossherzogin *) (11.05. / 22.05. / 04.06. / 10.06. / 12.06.) Christian Joel (Prinz Paul) Robert Maszl (Fritz) Diana Schnürpel (Wanda) Jason Cox (General Bumm) Max von Lütgendorff (Baron Puck) Vuyani Mlinde (Baron Grog) Chor des LT Luzerner Sinfonieorchester * Maren Engelhardt übernimmt die Partie für die erkrankte Marina Viotti

Infos

  • In französischer und deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln 

KAEGI-TICKER

Im Onlinejournal des LT veröffentlichen wir Hintergrundinformationen, News und Wissenswertes rund um unsere Produktionen und unser Theater: Die Musikjournalistin Gabriela Kaegi war bei den Proben dabei und hat drei Beiträge für unser Journal verfasst. Lesen Sie weshalb Gabriela Kaegi ein grosser Offenbach-Fan ist, «Ein Gespräch mit Regisseur Lennart Hantke» und «Wie kommt der Übertitel in sein Medaillon».

«BRING A MITGLIED»

Aktion des Theaterclub 

Besucherinnen und Besucher, die Theaterclub-Mitglieder werden wollen, erhalten Karten für den Vorstellungsbesuch von «Die Grossherzogin von Gérolstein» am 22. Mai zu CHF 50 und eine TcL-Mitgliedschaft für ein halbes Jahr ebenfalls zu CHF 50!
Dafür gibt es im Anschluss an den Besuch der Operette einen Apéro und ein heiter-witziges Gespräch mit Intendant Benedikt von Peter und TcL-Präsident Philipp Zingg über die Höhepunkte des Spielplans 19/20.

  • Bühne
  • 22. Mai, 20.00 Uhr
  • Preis CHF 100 (CHF 50 statt 100 für die Eintrittskarte und CHF 50 für eine halbjährige Schnupper-Mitgliedschaft beim Theaterclub Luzern.) Erhältlich an der Billettkasse

Oper von unten

Bei folgenden ausgesuchten Opernvorstellungen bieten wir exklusiv zwei Plätze im Orchestergraben, gleich beim Dirigenten und beim Orchester: «Im Amt für Todesangelegenheiten», «Roméo et Juliette», «Don Giovanni» und «Die Grossherzogin von Gérolstein».

  • Sie erhalten ein Getränk, ein Programmheft, Ohrstöpsel, wie sie die Orchestermitglieder nutzen, und auf Wunsch auch den Klavierauszug zum Mitlesen
  • Zehn Minuten vor Vorstellungsbeginn bringt Sie unser Einlassdienst auf Ihre Extraplätze
  • Aus dem Orchestergraben ist das Bühnengeschehen nicht zu sehen
  • CHF 120 / Platz, keine Ermässigung möglich
  • Im Ticketshop als «Plätze im Orchestergraben» buchbar

Eins mehr

Nicht Grossherzogin, aber grossherzig? «Eins mehr»: Ermöglichen Sie schwächer gestellten Menschen die Teilhabe an der Kultur. Kaufen Sie eine zweite Karte. Die zweite Karte vermehrt sich wundersam an der Kasse und ermöglicht gleich einigen finanziell benachteiligten Personen den Theaterbesuch. Infos unter www.luzernertheater.ch/einsmehr 

Bienvenue à Gérolstein!

Die Grossherzogin von Gérolstein hält Hof am Luzerner Theater!

Von ihrer Loge heraus jagt die Grossherzogin ihr Militär und den Hofstaat durch die Ränge und über die Bühne und bezirzt ihren geliebten Fritz mit süssen Klängen. In der Inszenierung von Lennart Hantke wird das Publikum selbst Teil der Szenerie am Hofe Gérolstein. Bitte beachten Sie deshalb unseren Sondersaalplan «Gérolstein». Er erlaubt der Grossherzogin das Regieren über unsere Köpfe hinweg.

Für die Grande-Duchesse selbst verfügt unser Theater erstmals über eine veritable «Loge» im 1. Rang, die selbstverständlich nur von ihr persönlich genutzt werden darf. Ansonsten aber gehen wir in den Theaterrängen über alle Standesränge hinweg und offerieren gute Plätze auch dort, wo die Sicht üblicherweise nicht so gut und die Kartenpreise niedriger sind. Lassen Sie sich davon nicht irritieren, die Grossherzogin hat das Wort: «Piff, Paff, Puff!»

Als Abonnentin oder Abonnent haben Sie ihren angestammten Platz. Da kann selbst eine Grossherzogin nicht dran rütteln. Nur wenige sind von einer Umplatzierung betroffen und werden direkt von uns informiert. Bei Rückfragen steht Ihnen die Billettkasse des LT jederzeit zur Verfügung.

Den Sondersaalplan «Gérolstein» können Sie hier runterladen:

 

Sondersaalplan Die Grossherzogin von Gérolstein

 

Pressestimmen

«Marina Viotti in der Hauptrolle als Grossherzogin überzeugt auf der ganzen Linie. Wie die 32-Jährige die Grossherzogin als starke, aber auch verletzliche Person verkörpert, ist hörenswert und sehenswert. (...) Für den nötigen Operetten-Schmiss sorgen die Musikerinnen und Musiker des Luzerner Sinfonieorchesters. Ob zurückhaltende Begleitung in den ruhigeren Passagen oder packendes Spiel bei den grossen Chorpassagen: Dirigent Alexander Sinan Binder findet immer das richtige Rezept.» SRF Regionaljournal

«Die farbenfroh kostümierten Damen und Herren des Hofstaats auf den Seitenbalkonen machen uns zu Mittätern: Am liebsten würde man einstimmen ins Applaudieren, Lachen und Grölen, mit dem der Theaterchor die Eskapaden der Grossherzogin quittiert. Und wenn diese bei ihren Gängen zur Königsloge vor unserer Nase vorüberrauscht, bleibt ihr Duft hängen – so betörend und unfassbar, wie die umwerfende Marina Viotti diese Rolle spielt und singt.» Luzerner Zeitung

«Es ist Krieg auf der Bühne des Luzerner Theater. Säbelrasseln und Fliegerangriffe fesseln die Zuschauer.» seniorweb

«Denn wie sich die Grossherzogin da in den Rängen ziert und räkelt, sich aufspielt und grosstut, oder dem Soldaten Fritz verschämt und indirekt ihre Liebe zu gestehen versucht, das ist sehenswert (...) Die leichtfüssige Musik Offenbachs täuscht über das triste Thema hinweg, tönt oft mehr nach Fest, Ballsaal und Fröhlichkeit und lässt einen die angezettelten Kriege, Intrigen, die Ränken und Machtspiele vergessen. Alles bleibt leicht-luftig, das Luzerner Sinfonieorchester lässt sich von seinem Dirigenten Alexander Sinan Binder mitreissen, schwelgt in den Melodien und legt ab und an atemberaubende Tempi hin.» Innerschweiz Online

Abos & Cards

Abonnentinnen und Abonnenten geniessen im Luzerner Theater folgende Vorteile:

  • Garantiert unsere Neuproduktionen sehen, trotz Ausverkauf oder hoher Nachfrage
  • 10 – 20 % Ermässigung
  • 10 % Ermässigung auf Vorstellungen ausserhalb des Abos
  • Fester Platz bzw. Anspruch auf den besten Ersatzplatz
  • Terminsicherheit mit Tauschoption
  • Kein Anstehen an der Vorstellungskasse: Im Theater gilt Ihre Abo-Card als Eintrittskarte
  • Freie Übertragbarkeit des Abos
  • Vorgezogener Vorverkauf für die neue Spielzeit
  • Einladung zur Spielzeitpräsentation 19/20

Spieldaten

Heute:
19.30
-
22.10

Operette von Jacques Offenbach. 18.45 Einführung. Theaterclub-Tag mit «Bring a Mitglied»

CHF 30 - 100
Di 04.06.
19.30
-
22.10

Operette von Jacques Offenbach. 18.45 Einführung

CHF 30 - 100
Mo 10.06.
17.00
-
19.40

Operette von Jacques Offenbach. 16.15 Einführung

CHF 30 - 100
Ω
Mi 12.06.
19.30
-
22.10

Operette von Jacques Offenbach. 18.45 Einführung

CHF 30 - 100