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September 2018
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Claudio Otelli

Sänger

Der Bassbariton Claudio Otelli, geboren in Österreich, absolvierte sein Gesangsstudium an der Wiener Musikhochschule und war anschliessend Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Des Weiteren studierte er in Italien bei Aldo Danieli und es verbindet ihn – seit geraumer Zeit – eine künstlerische Zusammenarbeit mit Prof. Heidrun Franz-Vetter. Seit 1994 ist er an Bühnen in Europa, den USA und Japan freischaffend tätig, u.a. an der Bayerischen Staatsoper München als Orest («Elektra»), an der Semperoper Dresden als Mandryka («Arabella»), an der Oper Frankfurt als Schischkow («Aus einem Totenhaus»), Tonio in «I Pagliacci», Scarpia in «Tosca», Ryuji in «Das verratene Meer» von Henze und Stolzius in B. A. Zimmermanns «Die Soldaten» bei der Ruhrtriennale. Er sang Gunther in «Die Götterdämmerung» am Teatro alla Scala und am Théâtre du Capitole in Toulouse. Am Teatro di San Carlo in Neapel trat er als Titelrolle in «Herzog Blaubarts Burg» auf. In den USA sang er beim The Santa Fe Opera Festival Jochanaan in «Salome» sowie Stolzius («Die Soldaten») im Lincoln Center Festival New York. In Japan war er unter anderem als Dr. Schön («Lulu») am New National Theatre in Tokyo zu erleben. Bei den Bregenzer Festspielen sang er Scarpia, an der Vlaamse Opera in Antwerpen Dreieinigkeitsmoses in «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny» und beim Savonlinna Opern Festival Schischkow («Aus einem Totenhaus») und die Titelrolle in Rigoletto. In Stuttgart war er als Graf Tamare in Franz Schrekers «Die Gezeichneten», Klingsor in «Parsifal» und in der Titelpartie von Alban Bergs «Wozzeck» zu sehen. Am Theater Bremen trat er als Hans Sachs in «Die Meistersinger von Nürnberg», als Rigoletto, Wozzeck, Amfortas in «Parsifal» sowie Méphistophélès in «La Damnation de Faust» auf. Er arbeitete mit Regisseuren wie Martin Kusej, Nicolas Brieger, David Pountney, Calixto Bieito, Benedikt von Peter, Marco Storman, Paul-Georg Dittrich und Herbert Fritsch. In Luzern verkörperte er in der Spielzeit 16/17 die Titelrolle in Verdis «Rigoletto» sowie Padre Germont in «La traviata». In der Spielzeit 17/18 singt er am LT die Titelpartie in «Falstaff» und Nekrotzar in «Le Grand Macabre».

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Claudio Otelli