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Box-Labor Tanz

ab 23.03.21

organisiert durch die IGTZ (Interessegemeinschaft Tanz Zentralschweiz)

organisiert durch die IGTZ (Interessegemeinschaft Tanz Zentralschweiz)

Infinite creativity in the B∞x

Informations

Trotz Einschränkungen kreativ bleiben – oder genau deswegen! So lautet das Motto!

Das künstlerische Experiment der Tanzsparte mit unendlich viel Kreativität in einem gesetzten Rahmen findet nicht wie ursprünglich geplant in der Box des LT mit Publikum statt, sondern auf der Probebühne im Südpol. Das «(Box) Labor Tanz» bietet freien Tanzschaffenden der Zentralschweiz hier einen Art Space mit viel Freiheiten und einem professionellen Rahmen. Organisiert durch die IGTZ (Interessegemeinschaft Tanz Zentralschweiz) finden im Zeitraum 17. März bis 1. April täglich für professionelle Tanzschaffende geöffnete Trainings (Ballett und Contemporary Dance), zwei Tanz-Workshops mit Caroline Finn und Shinichi Iova-Koga, sowie vier Kurz-Residencies von jeweils zwei Tagen statt. Die Teilnehmenden der Residencies haben sich über einen Open Call mit ihrer Projektidee beworben und wurden von einer Jury (Valentina Marini und Marco Cantalupo) ausgewählt. Die Choreographinnen und Choreographen und ihre Teams können in diesem Zeitraum mit künstlerischer und technischer Unterstützung des LT an ihren Ideen proben, forschen und experimentieren. Am Ende der Kurz-Residencies präsentieren sie jeweils ein Produkt dieses Experiments in der Form eines Showings – in Bälde auch hier in Form von Videos einsehbar.

Link zum genauen Programm (Workshops und Profitrainings): https://igtz.ch/veranstaltungen/

 

Residency: «Streifzug» – von Claudine Ulrich

«Streifzug» – von Claudine Ulrich
Residency: 18./19. März
Mitwirkende: Livia Müller, Claudine Ulrich, Tormod Volden

«Streifzug» ist eine Projektidee für eine interaktive Video-Installation, welche die Besuchenden einzeln begehen und durch ihre Bewegung beeinflussen können. Dabei werden auf mehrere Stoffbahnen Videoaufnahmen einer Tänzerin projiziert. Diese führt die Besuchenden über ihre Bewegungen durch die Räumlichkeiten. Die Projektionen werden aber auch durch die Fortbewegung der Besuchenden ausgelöst oder beeinflusst. Es ist ein Spiel mit Interaktion, Überlagerung, Verdoppelung und dem räumlichen Empfinden. In der Residency setzt sich das Team mit einer Form auseinander, die ein theatrales und räumliches Live-Erlebnis ermöglicht, ohne dass Performende und Zuschauende im selben Raum sein müssen.

Fotos: Maria Cheilopoulou

 

Residency: «es wird scho wöre» – von Bettina Zumstein

«es wird scho wöre» – von Bettina Zumstein
Residency: 22./23. März
Mitwirkende: Sandy Albrecht, Perle Cayron, Bettina Zumstein, Kostüme: The secondhand @thesecondhand_luzern

Durch das Tragen der Mund- und Nasenmaske gehen zwei Drittel unserer gewohnten Mimik verloren. Verursacht Corona also eine Kommunikationskrise? Und wie kann man der jetzigen desozialisierenden Entwicklung entgegenwirken? Der Projekttitel «es wird scho wöre» thematisiert als sprachliche Floskel das routinierte Verdecken oder Aufsetzen von Emotionen. Er vermittelt aber auch eine ernst gemeinte zuversichtliche Haltung der momentanen Situation gegenüber. Das Team experimentiert davon ausgehend mit verschiedenen Funktionsmöglichkeiten von hygienischen Schutzmasken, der Automatisierung von Emotionen und der Verlagerung des emotionalen Ausdrucks aus dem Gesicht in den gesamten Körper.

Fotos: Maria Cheilopoulou

Residency: «INNERLAND» – von Irina Lorez

«INNERLAND» – von Irina Lorez
Residency: 25./26. März
Mitwirkende: Loris Ciresa, Domenico Ferrari, Irina Lorez, Kuan-Ling Tsai

«INNERLAND» ist ein künstlerisches und choreographisches Experiment zu verschiedenen Körper-, Seins- und Bewusstseinzuständen. In einem früheren Projekt von Irina Lorez «HOW TO GET HIGH» ging es um körperliche Ekstase ohne Drogen allein durch verausgabende Bewegungen und Musik. Hier geht sie von einer ähnlichen Technik aus, forscht aber diesmal an einer Reise ins eigene Innere. Wie kann durch fundamentale Körperarbeit nach Innen und durch den Einfluss einer eigens dafür kreierten Musik (Domenico Ferrari) eine Art Rauschzustand erreicht werden? Welche Art von Nähe zu sich selbst und zu den anderen entsteht dabei durch die Schwingungen, das Vibrieren, die Soundscape und das Wiegen des eigenen Körpers? Und wie können sich die Bewegungen der Menschen von selbst ergeben allein durch simple Anweisungen und den Impuls der Musik? Erforscht wird dabei auch, wie Menschen verschiedener Altersgruppen und unterschiedlicher tänzerischer Hintergründe in diesem Experiment reagieren.

Fotos: Maria Cheilopoulou

Residency: «Back Home» – von Luca Signoretti

«Back Home» – von Luca Signoretti
Residency: 29./30. März
Mitwirkende: Egon Gerber, Patrycja Pakiela, Luca Signoretti, Wittha Tonja

In diesem Experiment untersucht der Choreograph mit zwei Tänzern und einer Sound Designerin das darstellerische Potential einer Soundkulisse bestehend aus natürlichen Geräuschen und elektronischen Klängen. Diese kombiniert er mit einer von Stummfilmen inspirierten, mimisch-theatralen Bewegungssprache und forscht, wie sich dadurch eine surreale imaginäre Umgebung kreieren lässt – ohne Requisiten und Bühne, einzig durch Bewegungen und Klänge. Dabei geht das Team auch der Frage nach: Wie weit lassen sich Klänge und Bewegungen verfremden und abstrahieren, wenn in ihnen noch immer etwas Vertrautes und Reales erkennbar sein soll.

Fotos: Maria Cheilopoulou

Infos

Profitrainings für freie Tanzschaffende

Während dem Labor Tanz (17. März bis 1. April) organisiert die IGTZ täglich morgendliche Tanztrainings (Ballett und Contemporary Dance). Diese finden in der Probebühne 4 im Südpol statt und sind für professionelle Tanzschaffende geöffnet – live oder per zoom. Die Live-Teilnehmerzahl ist beschränkt, daher ist eine Voranmeldung nötig. Es unterrichten unter anderem Ensemblemitglieder von «Tanz Luzerner Theater», und zwar: Dario Dinuzzi, Mathilde Gilhet und Igli Mezini. Zudem gibt es Trainings von Laura Atwood, Perle Cayron, Linda Magnifico, Luca Signoretti und Kuan-Ling Tsai.

Zum genauen Programm, weiteren Informationen und der Anmeldung:

https://igtz.ch/profitraining/

https://igtz.ch/veranstaltungen/

Profitraining Zuschauen? Zoomen Sie vorbei!

Wer selber nicht professionell tanzt, aber mal einen Eindruck erhalten möchte, wie ein Tanztraining per zoom abläuft, kann an folgenden Daten per zoom zuschauen:

17. März, 10.00 Uhr – Linda Magnifico

19. März, 9.30 Uhr – Igli Mezini

24. März, 10.00 Uhr – Mathilde Gilhet

29. März, 9.30 Uhr – Luca Signoretti

31. März, 10.00 Uhr – Dario Dinuzzi

Anmelden bei: sarah.brusis@luzernertheater.ch

Workshops

Am Wochenende 27./28. März gibt es zwei Tanz-Workshops. Diese finden in der Probebühne 4 im Südpol statt und sind für professionelle Tanzschaffende geöffnet – live oder per zoom. Die Live-Teilnehmerzahl ist beschränkt, daher ist eine Voranmeldung nötig. Der Workshop am 27. März ist mit Caroline Finn, jener am 28. März mit Shinichi Iova-Koga.

Zum weiteren Informationen und der Anmeldung: https://igtz.ch/veranstaltungen/kategorie/workshops/

DANKE

In Kooperation mit der IGTZ, die vom Kanton Luzern und der Albert Koechlin Stiftung unterstützt wird und für «Box Labor Tanz» zusätzlich durch die Landis & Gyr Stiftung, die Arthur Waser Foundation und das Migros-Kulturprozent gefördert wird.

 

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