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Box-Labore

3 Sparten – 3 Experimente

Im Frühjahr 2021 sollte das spartenübergreifende «Box-Labor» seine Türen öffnen. Für je circa zwei Wochen sollten Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Oper, Tanz und Schauspiel die Grenzbereiche ihrer jeweiligen Genres erforschen. Mit ihrer wandelbaren Struktur war die «Box» der ideale Ort für überraschende, einladende und vor allem offene Situationen. Sie sollte zum kreativen Arbeitsplatz, zur Produktionsstätte von zeitgenössischer Kunst werden; ein Raum, der die Möglichkeit zur Beteiligung und zum kreativen Austausch schafft.

Nun hat die Corona-Pandemie auch in diesem Projekt ihre Spuren hinterlassen. Doch ein Labor wäre kein Labor, wenn darin nicht weiter experimentiert werden würde. So startet das «Labor» nicht wie geplant mit der Oper, sondern mit «infinite creativity» der Sparte Tanz – jedoch nicht in der «Box», sondern auf einer Probebühne im Südpol. Da die Theatertüren auch im März geschlossen bleiben müssen, wird es kein Live-Publikum geben – dafür aber Online-Übertragungen der Trainings und öffentlich zugängliche Videos der Showings.  Auch das «Box-Labor Schauspiel» ist in den digitalen Raum gewandert. Das musiktheatrale Projekt «Robinson» ist live in der «Box» geplant.

Wir stellen Ihnen die drei «Box-Labore» kurz vor. Weitere Informationen und Anschauungsmaterial zu den spartenspezifischen Projekten finden Sie unter den jeweiligen Links.

Zu der Idee und den Widrigkeiten der «Box-Labore» finden Sie hier ein spartenübergreifendes Interview mit dem künstlerischen Team des «Box-Labors»: Tanzdramaturgin Sarah Brusis, Operndramaturginnen Julia Jordà und Rebekka Meyer sowie Schauspiel-Regieassistentinnen Gilda Laneve und Myriel Meissner.

Box-Labore, Luzerner Theater

Box-Labor Tanz

Infinite Creativity in the B∞x

Ein künstlerisches Experiment mit unendlich viel Kreativität in einem gesetzten Rahmen. Nach dem Motto «Trotz Einschränkungen kreativ bleiben – oder genau deswegen!» steht die Probebühne vier freien Tanzschaffenden der Zentralschweiz für knapp zwei Wochen als Art Space zur Verfügung. Die IGTZ organisiert in dieser Zeit ein tägliches Tanztraining für Profis, zwei Workshops und vier Kurz-Residencies für Künstler*innen mit anschliessendem Showing.

Konzeption: Linda Magnifico von der IGTZ und Sarah Brusis vom LT
Residencies von und mit: Sandy Albrecht, Perle Cayron, Loris Ciresa, Domenico Ferrari, Egon Gerber, Irina Lorez, Livia Müller, Patrycja Pakiela, Luca Signoretti,​​ Wittha Tonja, Kuan-Ling Tsai, Claudine Ulrich, Tormod Volden, Bettina Zumstein
Workshop Unterrichtende: Caroline Finn, Shinichi Iova-Koga
Profitraining Unterrichtende: Laura Atwood, Perle Cayron, Dario Dinuzzi, Mathilde Gilhet, Linda Magnifico, Igli Mezini, Luca Signoretti, Kuan-Ling Tsai

  • 17. Mär – 1. Apr
  • Im Südpol auf der Probebühne 4 sowie online

Mehr Infos zu den Tanztrainings, Workshops und Residencies finden Sie hier:

Box-Labor Tanz

 

Box-Labor, Luzerner Theater

Box-Labor Oper

Robinson

Ein musikalisches Experiment, das sich spielerisch mit den Themen Rückzug, Isolation, Gemeinschaft und Soziales auseinandersetzt. Die «Box» wird zur tropischen Insel, auf der du als Teil einer schiffbrüchigen Gemeinschaft landest: Dream Pop Island. Von Schütz über Offenbach bis Radiohead: Diese Insel ist voller Klang. Doch jede Vorstellung hat ihren ganz eigenen Soundtrack – und du entscheidest mit, wie die Insel klingt...

«Robinson» ist nicht nur ein vielseitiger musikalischer Abend, er experimentiert in seiner Form auch mit den Grenzen seines Genres.

Konzept und musikalische Leitung: Janos Mijnssen
Konzept und Inszenierung: Julia Jordà, Rebekka Meyer
Mit: Joachim Flüeler, Serafina Giannoni, Robert Maszl, Janos Mijnssen, Julia Zeier 

  • voraussichtlich ab Anfang Mai
  • Box

Mehr Infos finden Sie hier:

Box-Labor Oper

 

Box-Labor, Luzerner Theater

Box-Labor Schauspiel

Click and die

Eine interaktive, theatrale Website, auf der ein allgegenwärtiges und doch immer mehr aus der Gesellschaft gedrängtes Thema im Zentrum steht: die (eigene) Sterblichkeit. In anderen Kulturen und Zeiten war der Tod fester Bestandteil des Alltags und der Rituale. Wie kann man sich in zukunftsunsicheren Zeiten, in denen sich der Tod vor allem in Zahlen präsentiert, künstlerisch mit der einzigen sicheren Zukunftsprognose auseinandersetzen?
 
Eine künstlerische und spielerische Auseinandersetzung mit etwas, das uns alle betrifft.
 
Konzept, Inszenierung, Video: Gilda Laneve, Myriel Meissner
Dramaturgie: Nikolai Ulbricht
Projektleitung: René Kalauch
Mit: Wiebke Kayser, Lara Liechti
  • ab 20. Mai
  • online

Mehr Infos finden Sie hier:

Box-Labor Schauspiel