Zehn Fragen aus dem White Out

Impressionen aus den Proben zum Visual Poem

Der Regisseur und Videokünstler Alexander Giesche unternimmt mit seinem Visual Poem «White Out» eine Expedition ans Ende der Welt, jenseits des Katastrophenszenarios.  Ausgehend von der Frage, welche Begegnung uns dort erwarten könnte, spürt er mit seinem Team eine unbekannte Sphäre auf, voll unerwarteter Schönheit, eine entschleunigte Welt der grossen Naturpanoramen und skurrilen Gestalten. Vielleicht eine Welt der Empathie?  Alexander Giesches «Visual Poems» sind theatrale Bilderbögen: stark assoziativ, sinnlich und mitunter rätselhaft, Gebilde im Grenzbereich von Videoinstallation, Theater und Performance. Vielleicht sind sie auch ästhetische Antworten auf Fragen, die wir noch gar nicht gestellt haben. Was wollen unsere Augen sehen? Ist das Ende der Anfang?

Zehn kleine Probeneinblicke vom Südpol, oder dem Ende der Welt:

1 Wie fühlt sich radikale Hoffnung an?

Wie fühlt sich radikale Hoffnung an?

2 Can we dance the pain away?

Can we?

3 Darf man das?

Darf man das?

4 Wohin muss ich bei Alarm?

Wohin muss ich bei Alarm?

5 Ist das Ende der Welt aufregend?

Was heisst aufregend?

6 Stehen wir kurz vor einer neuen Eiszeit?

Stehen wir vor einer neuen Eiszeit?

7 Sind wir vielleicht schon mitten drin?

Sind wir vielleicht schon mitten drin?

8 Wer stellt eigentlich die Doomsday Clock?

...tick tack...

9 Wann war es das letzte Mal fünf vor zwölf?

...tick tack..

10 Haben wir die Ausfahrt verpasst?

Haben wir die Ausfahrt verpasst?

Luzern, 20.02.2017

Begegnung am Ende der Welt