Vuyani Mlinde

Sänger

Vuyani Mlinde begann sein Gesangsstudium an der Free State Musicon in Südafrika. Für 2004 bis 2005 erhielt er ein Stipendium am Royal College of Music in London, 2006 ein weiteres für die Benjamin Britten International Opera School, ebenfalls am RCM. Sein professionelles Debüt gab er als Palemon in Massenets «Thaïs» an der Grange Park Opera, Winchester. Für die British Youth Opera stand er als Komtur («Don Giovanni») und als Fürst Gremin («Eugen Onegin») auf der Bühne. Weitere Engagements beinhalteten die Rollen des Bartolo («Le nozze di Figaro») für das Royal College of Music und des Sarastro («Die Zauberflöte») für die Opera North in Leeds. Er war Mitglied des Jette Parker Young Artists Programme am Royal Opera House und 2007 wurde ihm der Clonter Opera Prize verliehen. Ebenfalls im Jahr 2007 war er Semifinalist bei NEUE STIMMEN. Von 10/11 bis zum Ende der Spielzeit 15/16 war er festes Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt und sang dort Rollen wie Bartolo («Le nozze di Figaro»), Raimondo («Lucia die Lammermoor»), Maschinist («Die Sache Makropulos»), Donner («Das Rheingold»), Direktor des Casinos («Der Spieler»), Der Hohepriester («Oedipe») und Pluto («Orpheus»). Er arbeitete mit Dirigenten wie Antonio Pappano, Daniel Oren, Markus Poschner und Semyon Bychkov zusammen. Er sang weiterhin u.a. beim Edinburgh International Festival, am Opernhaus von Oviedo, an der Cincinnati Opera und der Houston Grand Opera. Im Konzertbereich trat er u.a. in Haydns «Die Schöpfung» unter John Eliot Gardiner in der Carnegie Hall New York, im Concertgebouw Amsterdam sowie bei den Festspielen von Pisa und führte Beethovens 9. Sinfonie mit dem London Symphony Orchestra in Paris, Madrid und London auf. Seit der Spielzeit 16/17 ist er festes Mitglied des Opernensembles des Luzerner Theaters, wo er als Sparafucile («Rigoletto»), Sarastro («Die Zauberflöte»), Mustafà («L’italiana in Algeri») sowie als Dottore Grenvil («La traviata») zu erleben sein wird.