The Rocky Horror Show

Luzerner Theater

The Rocky Horror Show

Schauspielmusical von Richard O’Brien / Buch, Musik und Texte von Richard O’Brien
Musikalische Einrichtung von Richard Hartley
Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher
In Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern – Musik und der Musical Factory Luzern
Premiere: 01. Februar 2014

Eine skurrile Partygesellschaft in bester Feierlaune vom Planeten Transsexual aus der Galaxie Transylvania residiert gerade auf der Erde, in einem Schloss am Waldrand. Dort klopfen eines Nachts Brad Majors und Janet Weiss an, gerade frisch verlobt und mit einer Reifenpanne liegengeblieben. Sie treffen auf den extravaganten Hausherrn Frank’n’Furter, seines Zeichens Wissenschaftler, der ihnen umgehend seine neueste Schöpfung präsentiert: Rocky, ein blondes, muskelbepacktes Retortenwesen, das er in erster Linie zu seinem sexuellen Vergnügen erschaffen hat. Brad und Janet erliegen zunehmend der erotischen Atmosphäre und den Verführungskünsten des Hausherrn, verlieren ihre anfäng­lichen Hemmungen und verwerfen all ihre bisherigen moralischen Ansichten und Gewissheiten. Zwischen Sex, Horror und Grössenwahn eskaliert die Party der Schlossbewohner und ihrer Gäste zu einem furiosen Inferno der Leidenschaften. Am Ende besingt Frank’n’Furter die «Super Heros», und die Bewohner des fernen Planeten machen sich auf die Heimreise. Brad und Janet bleiben am Abgrund stehend zurück, aber in vieler Hinsicht befreit und somit vielleicht am Anfang eines neuen Lebens.

«Eine Rock-Show mit einer Geschichte, mit etwas Horror und viel Sex. Keine Botschaft, nur Unterhaltung» – mehr wollte Richard O’Brien mit seinem Werk gar nicht erschaffen, nachdem er aus der legendären Londoner Produktion von «Jesus Christ Superstar» rausgeworfen worden war. Und so präsentierte er mit dieser trashigen Science-Fiction-Travestie einen grandiosen Gegenentwurf zur damaligen Musicaltradition. Es ist die spleenige Persiflage auf Dr. Frankenstein und Co., die seit ihrer Uraufführung 1972 und durch die Verfilmung weltweit Kultstatus errungen hat: «Let's do the time warp again!»
 

Mit freundlicher Genehmigung der BB Group GmbH und der The Rocky Horror Company Ltd.

 

Fan-Tasche «The Rocky Horror Show»

Mitmachen erwünscht! Zu jeder Vorstellung gibt es die Rocky-Horror-Show Fan-Tasche für CHF 6 zu kaufen. Darin finden Sie alles, was bei diesem Mitmach-Stück benötigt wird. Wir bitten um Verständnis, dass zum Mitmachen nur die Artikel der untenstehenden Do's-and-Don'ts-Liste erlaubt sind.

Hier finden Sie die Do's and Don'ts

PRESSESTIMMEN

Die Geschichte der frischverlobten Brad und Jane, die sich nach einer Autopanne in einem Schloss wiederfinden, das von vom Wissenschaftler Frank'n'Furter vom Planeten Transsexual angeführten Ausserirdischen bewohnt wird, ist zügig und sorgfältig inszeniert. Das Stück überrascht und unterhält mit spektakulären Bildern, witzigen Einfällen und vielen Anspielungen. Die Livemusik unterstützt die Schauspieler, die beachtliche Sangesqualitäten zeigen und vor allem in den tragenden Rollen herzerfrischend gut spielen. Wiebke Kayser, die sich von der spiessigen Verlobten zur selbstbewussten und fordernden Frau wandelt, Bettina Riebesel als Hausmädchen Magenta und Jörg Dathe in einer Doppelrolle spielen bravourös, doch wirklich verblüffend ist Samuel Zumbühl als transvestiter Frank'n'Furter. Er war unangefochtener, vom Publikum frenetisch gefeierter Star des Abends.

(Neue Luzerner Zeitung, 3. Februar 2014 )

 

Lang gefackelt wird nicht. Schon ab der ersten Minute wird dem Zuschauer klar, was einen die nächsten zwei Stunden erwartet. Nämlich eine trashige Rockmusik Party mit halbnackten Schauspielerinnen und Schauspielern in Strapsen, Korsetts und farbigen, exzentrischen Perücken. Das alles spielt in einem aufwändigen und sorgfältig gestalteten Bühnenbild mit einem riesigen Totenschädel, der gleichzeitig ein Gefängnis darstellt. (…) «The Rocky Horror Show» ist bekannt dafür, dass sie eine Menge Fans hat, die während dem Stück auch mitmachen. So gab es unter den Zuschauern einige verkleidete Personen mit Plateauschuhen, Netzstrümpfen und farbigen Perücken. Man darf auch nicht erschrecken, wenn die Fans bei den bekannten Musikstücken in den Zuschauerrängen aufspringen und mittanzen.

(Radio SRF, 2. Februar 2014)

 

Einfach glitzernd, glimmernd, bunt, überzeichnet, bizarr! (…) Der Charme des Schauspiels stimmte, was besonders an der klaren Rollenverteilung lag. Besonders reizvoll war dabei Frank, ein an Frankenstein angelegter cholerischer Transvestit, die mit ihrem vollen Bariton bestach. Lob verdienen aber besonders noch die Leute hinter der Bühne: Spätestens das Schloss Franks, welches den Grossteil der Produktion zu sehen war, überzeugte. Die Lust und der Gefallen an der verspielten Gestaltung waren eindeutig sichtbar. Und einfach grandios an diesem Abend wirkten die Kostüme: Sie verliehen dem Musical die nötigen Bestandteile der Bühnenshow, nämlich Glamour, Farbe, Lust, Komik und Andersartigkeit.

(www.kulturteil.ch, 2. Februar 2014)

 

Medienpartner: Zentralschweizer Fernsehen Tele1