Luzerner Theater -> Spielplan -> Spielzeit 2010/11
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zzz_Le nozze di Figaro
Commedia per musica in vier Akten von Wolfgang Amadé Mozart
Text von Lorenzo da Ponte, nach dem Stück von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: So. 31. Januar 2010

Luzerner Sinfonieorchester und Chor des Luzerner Theaters
Altersempfehlung: Empfohlen ab 16 Jahren
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Eine «alma viva», ein lebhaftes Herz, hat er durchaus, der Conte Almaviva in der Komödie «La Folle journée ou Le Mariage de Figaro» von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais. Nachdem der Graf im Laufe zahlreicher Abenteuer – ausführlich dokumentiert in dem Schauspiel «Le Barbier de Séville» (ebenfalls von Beaumarchais) – die bürgerliche Waise Rosina aus den Klauen ihres Onkels Doktor Bartolo befreien, heimlich heiraten und auf sein Schloss holen konnte, gilt sein erotisches Interesse nun weniger der Gattin als vielmehr der Kammerzofe Susanna. Diese hingegen hat nur Augen für Figaro, den Kammerdiener, gemeinsam planen die beiden ihre baldige Hochzeit. Der Graf gibt offiziell seinen Segen, sabotiert jene Verbindung aber so gut er kann. Die Intrigen des Hausherrn jedoch stossen auf die List seiner Gegner, immer turbulenter gerät der Kampf um Liebe, Macht und Freiheit …

Beaumarchais löste mit seiner politisch brisanten Komödie einen Skandal aus, den sich Lorenzo Da Ponte für seinen Operntext zu Nutze machte. Um den Anforderungen der Zensur zu genügen, verzichtete er allerdings auf direkte Kritik an der herrschenden Klasse, stattdessen eröffnete er in dieser Commedia per musica eine ewiggültige Diskussion über sinnliche Begierden und sittliche Vernunft. Wolfgang Amadé Mozart wiederum diente das Libretto dazu, seine Ideen von einer ultimativen Opera buffa zu verwirklichen: Kein Werk dieser Gattung weist wie «Le nozze di Figaro» so viele und so komplex gestaltete Ensembles, aber auch so unmittelbar aus der Bühnenaktion heraus entwickelte Arien auf.



FIGAROS OPERNMENU im Hotel Schweizerhof Luzern
Die andalusische Einstimmung mit Figaros temperamentvollem 3-Gang-Menu. Das Ensemble des Hotel Schweizerhof Luzern setzt Gazpacho, Jamon de Serrano, Manchego, Gemüse-Paella und Crème Catalan für Sie in Szene.

17.30 Uhr 3-Gang Diner im Restaurant Galerie des Hotel Schweizerhof Luzern
19.15 Uhr Romantischer Spaziergang über die Kapellbrücke zum Luzerner Theater
19.30 Uhr «Le nozze di Figaro» im Luzerner Theater

Menupreis: CHF 63 pro Person.

Buchen: Per Click auf «Reservieren» , dann Opernmenu «Ja» auswählen. Telefonisch unter 041 228 14 14. Oder direkt an der Theaterkasse.
Der Tisch ist jeweils ab 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn für Sie reserviert.

Pressestimmen:

«Es ist eine spannende Geschichte, die erzählt wird. Die sich aber erst nach und nach verständlich macht. Hermann nutzt denn auch diese Irrenhaus-Idee und die irren Freiheiten. Er mischt alle Stile durcheinander. Es gibt ein wunderschönes Schattenspiel, es gibt Masken, es gibt Filme und Videos. Und es gibt sogar ein richtiges Kasperlitheater mit vielen kleinen nackten Puppen.»(...)
Radio DRS 2, aktuell, 1.2.2010

«David Hermann ist als Regisseur ein virtuoser Könner, der Video, Phalluspuppen, Masken, Trashkostüme und eine hyperrealistische Personenführung unter seinen «Figaro»-Hut bringt. Gekoppelt mit einem aus verschiebbaren Wänden gezimmerten beweglichen Bühnenbild, das mithilft, den Abend kurzweilig werden zu lassen.» (...)
Basler Zeitung, 2.2.2010

«Das Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Howard Arman spielt genauso prächtig wie in der wunderbaren Luzerner «Don Giovanni»-Produktion der vergangenen Spielzeit.» (...)
Mittelland Zeitung, 2.2.2010

«Herausragend war insbesondere Tobias Hächler mit seinem ausdrucksvollen, stimmlich vielseitigen und wenn nötig auch ganz schön kräftigen Bariton als ein Graf Almaviva mit Herz und Charisma, dem man den Verführer mühelos abnimmt, aber auch die boshafte Freude an seinen perfiden Intrigen. Nicht minder bravourös sang Katharina Persicke mit überaus sicheren und mühelos gespannten Linien die Gräfin und auch Marc-Olivier Oetterli machte als Figaro eine sehr gute Figur.» (...)
«Das vielfältig faltbare Bühnenbild von Christof Hetzer erlaubt auf fast schon geniale Weise immer wieder wechselnde Räume.» (...)
«Unter der Leitung des britischen Dirigenten Howard Arman spielte das Luzerner Sinfonieorchester transparent, wach, agil und mit einer Leichtigkeit und Souveränität der Artikulation, die deutlich den Originalklang-Ensembles abgehört war und sich vor ihnen auch nicht zu verstecken braucht.» (...)
Südostschweiz, 2.2.2010

«Simone Stock setzt in einem ansprechend besetzten Ensemble ein vokales Glanzlicht, mit einer geschmeidigen Stimme, die Leichtigkeit mit Wärme und Fülle verbindet. Wunderschön, wie sie beides einsetzt und den schlanken vokalen Linien Körper und Intensität verleiht.»
Neue Luzerner Zeitung, 8.2.2010
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