Late Nights mit Katja Brunner

UG

Late Nights mit Katja Brunner

Warum der Mensch das einzige Tier ist, das Milch von anderen Tieren trinkt

Nächster Termin: Sa. 2. Mai 2015, 21.00 Uhr

Preise: CHF 15/7.50

 

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Katja Brunners LATE NIGHT Nummer 4 - und leider schon die letzte
am 2. Mai 2015 um 21.00 Uhr im UG des Luzerner Theaters

KONZERT – LESUNG – PERFORMANCE

VOM GROSSEN INS KLEINE UND ZURÜCK
BACKTOTHEEVERYWHERE

SALOMESCHNEEBELI QUEEN I
HETA MULTANEN QUEEN II
DEMIAN WOHLER QUEEN III
= das morphologische institut
sowie one secret Gastautor

DAS MORPHOLOGISCHE INSTITUT bestehend aus Salome Schneebeli, Heta Multanen und Demian Wohler

Seit 2012 betreibt Das Morphologische Institut immer regelmäßiger stattfindende Ausflüge in die Performance-, Tanz-,Theater- und Kunstwelt. Sie sind quasi freie Radikale zwischen den einzelnen Abteilungen und Szenen und erforschen in ihrem Labor, zusammen mit ihren Freunden und Familien einzelne Stämme, Syntaxe bis die kleinsten bedeutungs- und funktionstragenden Elementarteilchen.
Das Morphologische Institut hat die Absicht die Dynamik der Veränderung und des Zerfalls in etwas Kraftvolles, Aufregendes zu verwandeln, statt zu versuchen, am Unmöglichem festzuhalten. Wir suchen nach Bewegung, nach Energie und Öffnung.
So sie selbst:
"Wir glauben in dem Sinne nicht an „Das Werk“. Prozess und Utopien sind die Motoren, die uns antreiben. Das weite Feld gesammelter Erfahrungen einschliesslich Film, Installation, Performance, Workshops, Lectures geben uns die Freiheit und Lust, uns auf das Risiko, das Unvorgesehene zu freuen!"
An diesem Abend werden wir gemeinsam Zeuginnen und Zeugen der elementaren Kraft des Sprechens, Sprechen in Form des lauten Denkens. Weg mit der Impulskontrolle, weg mit dem geradlinigen Denken - es hilft ohnehin nur Institutionen auf ihren Autobahnen. Auf in die Gefilde des Assozierens.
Ein Ausflug in die bisherigen Arbeiten des morphologischen Instituts und in die kruden Lebens - und Denkwelten von Salome Schneebeli und Heta Multanen.
The secret Gastautor wird tun, was secret Gastautoren normalerweise immer tun.

Bis bald,
brunner anne-käthi

DIE GÄSTE:
Heta Multanen (Fotografin und Videokünstlerin), Salome Schneebeli (Choreografin) und Demian Wohler (Bühnenbildner und Lichtdesigner) sowie Mitwirkende der Produktion «Geister sind auch nur Menschen»



Und weiter geht es: Katja Brunners LATE NIGHT Nummer 3
am 7. März 2015 um 21.30 Uhr im Luzerner Theater
CD-TAUFE MIT LIVE MUSIK, DISKUSSION & PALAVER


Eine Hörspiel-CD wird getauft, sie heisst VON DEN BEINEN ZU KURZ.
Erik Altorfer hat Regie geführt. Martin Schütz hat musiziert. Gesprochen haben Theatergrössen aus Hamburg, Berlin, München und Zürich, sowie zwei ganz junge Talente aus Köln. Katja Brunner hat geschrieben. Nun kommen sie direkt ins Luzerner Theater, um das Erscheinen der CD zu champagnifizieren und einige Erkenntnisse auf dem Wege dahin, zu teilen.
So wäre es also umso schöner, wir kämen ganz viele zusammen und durcheinander, um in die zu taufende CD reinzuhören, um Martin Schütz' Musik ganz unmittelbar und direkt von ihm kommend, ohrvoran wahrzunehmen, um einen Einblick in Erik Altorfers und Martin Schütz langjährige Arbeitsweise zu kriegen und Katja Brunner wird bestimmt noch einmal einen Text aus dem Texthaufen ausgraben. Sie sind allesamt allerherzlichst willkommen, bei der Champagnifizierung Gläser anzuklirren.
(Vorab bereits mit herzlichem Dank und herzlicher Vorfreude an den Gesunden Menschenversand.)

DIE GÄSTE:
Erik Altorfer
: Erfahrener Theatermann. Er ist Hörspielregisseur, Theaterregisseur, Dramaturg.
Martin Schütz: Filmmusiker, Theatermusiker, Komponist.
Matthias Burki: Chefkopf des GESUNDEN MENSCHENVERSANDS (Verlag mit Sitz in Luzern)
Luca Schenardi: Begnadeter Illustrator, Grafiker und Künstler. Er zeichnet sich für die CD-Covergestaltung verantwortlich.

CD: Hörspiel von Katja Brunners VON DEN BEINEN ZU KURZ, Regie: Erik Altorfer, Dramaturgie: Natalie Szallies, mit: Roxana Samadi, Judith Engel, Josephine Banik, Carolin Conrad, Sebastian Rudolph, Marion Breckwoldt, Stephan Bissmeier.



Nach dem grossen Erfolg der ersten LATE NIGHT mit Katja Brunner im NEUBAD nun die Fortsetzung, diesmal auf der grossen Bühne des LUZERNER THEATERS – am 30. Januar 2015 um 22.00 Uhr
KONZERT - LESUNG - PERFORMANCE
 

Die Theaterautorin Daniela Janjic wird Katja Brunners Gästin sein am 30.Januar  - mit noch nie vor Publikum präsentierten Texten. Die Kerngruppe des Kunstkollektivs DIE NEUE DRINGLICHKEIT wird zum Schwatz, zur Präsentation und Wissensverbreitung zum Bühnenbesuch kommen. Im Fokus werden Fragen nach politischem Denken, Arbeiten und Sein stehen.

Wie witzig darf politisches Theater sein? Was ist explizit und was ist implizit politisch? Auf welchem heiligen Grund sollen wir stehen? Und wie um Gottes und Gaia willen arbeitet man eigentlich anständig in einem Kollektiv? Was sind die Vorzüge der geschlossenen Schreibkammer?

Wir alle haben Probleme, aber die sind noch lange kein Grund, zuhause zu bleiben. Also bleiben Sie nicht zuhause, sondern kommen Sie vorbei auf einen Becher - und ein bis 40 Gespräche.

 

DIE GÄSTE:

Daniela Janjic: Schweizer Theaterautorin und Regisseurin lebend in Berlin.
Neue Dringlichkeit

Daniela Janjic, Theaterautorin, Regisseurin. Geboren 1984 wächst sie in Bosnien und Herzegowina, in Schweden und in der Schweiz auf. Zwischen 2008 und 2012 Studium des Literarischen Schreibens am Literaturinstitut Biel und des Szenischen Schreibens an der Universität der Künste Berlin. Heute lebt und schreibt sie vornehmlich in Berlin. Ihre Themenfelder - möchte man sie verpackbar gemacht behaupten - sind politische Konflikte und die Implikationen dieser auf ein Danach einer Gemeinschaft, sind der Umgang mit Überdrücken der Gesellschaft.



LUZERNER THEATER im NEUBAD
Die erste LATE NIGHT mit Katja Brunner, der Hausautorin des Luzerner Theaters, im NEUBAD - am 14.11.2014 um 21.00 Uhr
KONZERT - LESUNG – PERFORMANCE

Das Prinzip ist simpel: Katja Brunner lädt einen Gast, eine Gästin ein. Zum Beispiel: eine Künstlerin, eine Filmemacherin, ein Alphornbläser. Sie werden uns exklusiv ihre Kunst zeigen & zu einem Künstlergespräch aufgelegt sein oder nicht, sie zeigen ihre intimsten Stellen her, sie tragen Texte vor, transzendieren und berserkern. Die Hausautorin des Luzerner Theaters verliest auch Text, weil sie nicht schweigen mag, sie betreibt ganz bestimmt Fremdausbeutung UND Selbstausbeutung, sicher machen wir uns alle lächerlich und Sie als ZuschauerIn sind essenziellster Bestandteil der Sache! Der Kern! Die Kernspaltung!
Fürchten Sie nichts, für die Befriedigung Ihres Spieltriebs ist gesorgt:
TÜPF DE WILHELM! (NÖD DE ÖPFEL.) Ziel des Spiels ist es, per Dartpfeil auf einer Weltkarte die Regionen zu treffen, in welche die Schweiz Waffenexport betreibt. Wer alle Regionen auswendig aufsagen kann, wird fulminant entlohnt! Wir machen keine falschen Versprechungen, wir gewöhnen uns an nichts, wir haben Probleme, aber die sind noch lange kein Grund, zuhause zu bleiben, oder?
Bleiben Sie nicht zuhause, denn wir freuen uns auf Sie!

DIE GÄSTE:
Anaïs Meier (Autorin & Jungverlegerin) und mehrere Supertrumpfkarten entblössen sich lesenderweise hinaus in die Welt. Sie liest Anregendes und Skurriles über das Gesundheitswesen, sexuelle Annäherungen und Enten und besucht uns auch als Vetreterin von Büro für Problem, einem jungen Kunstverlag.
Julia Weber vom Literaturdienst ist Autorin sowie Gründerin, Inhaberin, Erfinderin, Mutter und Vater des Literaturdiensts. Sie und ihre magische Schreibmaschine dokumentieren literarischst das Geschehen, zu dem sie jeweils eingeladen sind. Ihr Blick ist ein charmant klarer, ein verschoben warmer.
Milenko Lazic (Lesender) ist eigentlich ein Zürcher Original, ein Stadtforscher in eigener Sache, ein Sammler, ein Finder. Ein Kaffeesatzleser und vor allem: Vollblutkünstler. Weil das Blut so voll ist und strömt. Für uns liest er aus seinem modernen Klassiker: «Zürich-Syndrom».
David Koch als MINNIE THE POOH berichtet aus den unveröffentlichten Abenteuern des Winnie the Pooh: Atomare Katastrophen, die Winnies Lebensraum ereilen, Freudentänze, schamanistische Rituale, Gruppensex - alles ist möglich in vielfarbigen Neuinterpretationen vergangener Geschichten.
Darkini (Musik) - Sarah Elan Müller kann irgendwie nichts nicht. Das ist schockierend. Schockierend flottierend ist wieder ihre Musik, mit der sie uns hier beehren wird.


Mit grosszügiger Unterstützung durch den Theaterclub Luzern.