REGIETEAMS

Nadja Loschky

Regisseurin

Nadja Loschky studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. Daneben arbeitete sie als Assistentin von Hans Neuenfels und als freie Regisseurin an den Städtischen Bühnen in Osnabrück, wo sie 2006 «Das Tagebuch der Anne Frank» (Grigori Fried) auf die Bühne brachte, eine Arbeit, die zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen wurde. 2009 legte sie mit einer Inszenierung von «L’incoronazione di Poppea» (Monteverdi) ihre praktische Diplomprüfung ab. Danach folgten Neuproduktionen von «La Traviata» (Verdi) und «Il barbiere di Siviglia» (Rossini) an den Städtischen Bühnen Osnabrück, von «Faust» (Gounod) am Staatstheater Kassel, von «Die Entführung aus dem Serail», «Così fan tutte» und «Le nozze di Figaro» (Mozart) am Theater Heidelberg und die Uraufführung von «Mikropolis» (Christian Jost) an der Komischen Oper Berlin. Zu ihren letzten Arbeiten zählen die Uraufführungen von «Die Schatzinsel» (Frank Schwemmer) und «Die rote Laterne» (Christian Jost) am Opernhaus Zürich, eine Neuinszenierung von «Simon Boccanegra» (Verdi) am Theater Aachen, von «La Dame blanche» (Boiledieu) am Oldenburgischen Staatstheater sowie von «Madama Butterfly» (Puccini) am Theater Bielefeld, wofür sie 2015 mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet wurde. Am Luzerner Theater präsentierte Nadja Loschky bereits 2014 eine überaus erfolgreiche Neuproduktion von «Alcina» (Händel).