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Luzerner Theater

My Fair Lady

Musical in zwei Akten von Frederick Loewe
Text von Alan Jay Lerner, nach George Bernard Shaw
In deutscher Sprache
Premiere: 31. Oktober 2012

Vom Tellerwäscher zum Millionär – das dürfte in etwa der meist verbreitete Männertraum sein. Frauen hingegen schwelgen nicht in finanziellen, sondern in sozia­len Karrieren, derjenigen etwa von der Putzfrau zur Prinzessin. Kein Wunder folglich, dass der Broadway dieses Thema irgendwann für sich entdeckte. 1952 warb der Filmproduzent Gabriel Pascal für die Idee, das 1912 veröffentlichte Theaterstück «Pygmalion» aus der Feder von George Bernard Shaw als Grundlage für ein Musical zu verwenden. Der Autor Alan Jay Lerner griff zu und schuf gemeinsam mit dem Komponisten Frederick Loewe in den folgenden vier Jahren das bis dahin erfolgreichste Werk jener Gattung: «My Fair Lady».

Eliza Doolittle, ein armes und einfaches Blumenmädchen, gerät per Zufall zum Gegenstand männlichen Imponiergehabes: Der renommierte Sprachforscher Henry Higgins wettet mit seinem Kollegen Oberst Pickering, die Unbekannte trotz aller Vulgarität nach nur sechs Monaten Unterricht beim nächsten Diplomatenball erfolgreich als Herzogin ausgeben zu können. Doch der Weg dahin ist schwerer als gedacht – für alle Beteiligten …

Der Autor blieb dem roten Faden der Vorlage – die wechselseitige Abhängigkeit von Schöpfer und Geschöpf – konsequent treu, bereicherte die Handlung aber mit ebenso zahlreichen wie bunten Nebenhandlungen, die auch den Einsatz von Chor und Tanz ermöglichen. Daneben sorgte er für brillante Dialoge und geistreiche Liedtexte, die der Komponist kongenial mit schmissiger, oft von Tanzrhythmen oder charakteristischen Gesten geprägter Musik vertonte.

 

Theatermenu im Hotel Schweizerhof Luzern

Stimmen Sie sich kulinarisch auf «My Fair Lady» ein mit einem 3-Gang-Menu im Hotel Schweizerhof Luzern. Serviert werden Apfel-Topinambur Crème-Suppe mit gebratenen Lachswürfeln ** Grilliertes Rindshuftsteak, Orangen-Pfeffer-Butter, Kartoffelgratin und Marktgemüse ** Mangoparfait mit exotischem Fruchtsalat. Tischreservation ab 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn. CHF 69 pro Person. Buchen Sie Ihren Restaurantbesuch an unserer Theaterkasse oder online zusammen mit Ihrem Ticket. 

PRESSESTIMMEN

«Spritzig, mit subtilem Augenzwinkern in Szene gesetzt und schlicht grossartig besetzt - das Luzerner Theater zieht alle Sparten übergreifenden Register und zündet mit dieser Produktion von ‹My Fair Lady› ein vergnügliches Feuerwerk. (…) Regisseur Ansger Weigner führt die Darsteller zu eindringlichen, starken, aber kaum chargierenden, Rollenporträts, der Choreograph Luches Huddleston Jr. steuert witzige, einfallsreiche (und in den angedeuteten Ball- und Traumszenen) auch elegante Tanzeinlagen bei und unter der Leitung von Florian Pestell bleiben musikalisch keine Wünsche offen. Marie –Luise Dressen gelingt eine hinreissend burschikose Eliza (…) In ihren Songs und den Ensembleszenen begeistert sie mit ihrem warmen, ungemein ausdrucksstarken Mezzosopran. (…) Der Professor Higgins von Jörg Dathe zeichnet sich durch eine wunderbar sonor klingende Gesangsstimme aus. Er gestaltet den Schlussmonolog sehr intelligent, ist ein selbstverliebtes, arrogantes und (in empathischen Belangen) uneinsichtiges Ekel von Wissenschaftler (…) Patrick Zielke als Elizas Vater Alfred P. Doolittle gewinnt durch seine verschmitzte, Gin getränkte Leutseligkeit und seinen klangmächtigen Bass flugs die Sympathien des Publikums, genauso wie es dem jungenhaften, attraktiven Freddy von Robert Maszl mit seinem einnehmend schmachtenden Tenor gelingt. Ein Riesenvergnügen bereitet es, die exzellente Mimik von Bettina Riebesel als Mrs. Pearce zu studieren oder Heidi Maria Glössner zu beobachten, welche als Mama Higgins den nobel-kultivierten Durchblick bewahrt. Die Verschmelzung der drei Sparten des Luzerner Theaters (Schauspiel, Tanz, Oper) ist den Verantwortlichen hervorragend gelungen.»
oper-aktuell.info, 1.11.2012 

«Das alles ist in den Songs (Robert Maszl als liebeskranker Tenor) wie in den Dialogen (Heidi Maria Glössner als Higgins’ Mutter) liebenswürdig-witzig gemacht und bietet mit der vom Luzerner Sinfonieorchester beschwingt gespielten, europäisch geprägten Tanz-Musik beste Unterhaltung (musikalische Leitung: Forian Pestell). Das bestätigten an der Premiere die Lacher und Stimmen aus dem Publikum, die, so eine Zuschauerin, die ‹originellen Einfälle einer gesuchten Modernisierung› vorzogen. Ist das Thema der Emanzipation, wie sie das Stück verhandelt, also Geschichte? Natürlich auch in dieser Inszenierung nicht. Dass man sie als ganz aktuell empfindet, verdankt sie der überragenden Gestaltung der Hauptrollen durch den Schauspieler Jörg Dathe und die Sängerin Marie-Luise Dressen.In den Songs wie im Dialog der Protagonisten wird das unterhaltsame Spiel plötzlich lebensnah und bedrängend echt. Der Schluss-Applaus zeigte, dass das Theater damit schon vor Verdis ‹La Traviata› einen Publikumserfolg auf sicher haben dürfte.»
Neue Luzerner Zeitung, 2.11.2012 

«Am Besten ist die Luzerner Inszenierung immer dann, wenn sie die Problematik des Experimentes betont. Professor Higgins möchte Eliza über die Sprache nämlich so formen, wie er sich die ideale Frau vorstellt. Er macht – quasi als Gott – einen anderen Menschen aus Eliza. Die Abhängigkeit, welche zwischen Schöpfer und Geschöpf entsteht, bringt Jörg Dathe als Professor eindrücklich auf die Bühne. Als kühler und fast schon diabolischer Wissenschaftler wehrt er sich gegen die Gefühle, welche er für Eliza entwickelt. Eine ausgezeichnete Leistung gelingt auch dem Luzerner Sinfonieorchester. Die Begleitung ist genau auf den Punkt gespielt und wirkt nie aufdringlich. Dafür dürfen die Musikerinnen und Musiker bei den Orchester-Passagen dann so richtig schwelgen. Dem Luzerner Theater gelingt ein packender Musical-Abend. Sängerinnen und Sänger, Chor und Orchester erzählen die Geschichte um Wunschvorstellungen und Abhängigkeiten mit so viel Schwung, dass es einen automatisch mitreisst – nicht zuletzt wegen der gelungenen Interpretationen der vielen Gassen-Hauer, welche im Musical vorkommen.»
DRS 1, 1.11.2012 


Principal Partner:

Partner: Büro für Bauökonomie AG Luzern, Gmür + Co. AG Transporte Luzern, Inova Management AG, Salvisberg Verwaltungen, Securitas AG Regionaldirektion Luzern

Ascot Circle: Max und Axelle Koch

Covent Garden Circle: Allegro Stiftung, Peter Bucher und Clara von Wyl

Sowie weitere Partner, die ungenannt bleiben möchten.

 

Medienpartner: Neue Luzerner Zeitung, Zentralschweizer Fernsehen Tele 1