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Sumi Kittelberger

Sopran
Die Sopranistin studierte Gesang bei Roland Hermann an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und bei Doris Yarick-Cross an der Yale University in den USA, wo sie 2006 ihre Ausbildung abschloss. Während ihres Studiums erhielt sie Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben, so etwa beim Mozart-Festwettbewerb Würzburg, beim Alexander-Girardi-Wettbewerb Coburg, bei der Metropolitan Opera National Council Audition sowie beim Belvedere-Wettbewerb der Wiener Kammeroper. Nach Auftritten als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich wechselte sie 2007 in das Ensemble des Luzerner Theaters. Gastengagements führten sie zudem an die Kammeroper Frankfurt, das Ulmer Theater sowie an das Opera Theater Connecticut. Als Konzertsängerin erhielt Sumi Kittelberger Einladungen zu renommierten Festivals wie etwa den Schwetzinger Festspielen und in die Carnegie Hall New York. 2005 spielte sie Lieder von Charles Ives auf Tonträger ein. Die Sängerin war Stipendiatin der «Studienstiftung des deutschen Volkes», der Fulbright-Kommission, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Yehudi-Menuhin-«Live Music Now»-Stiftung, der Richard-Wagner-Gesellschaft sowie des Deutschen Musikrats 2007. Am Luzerner Theater war sie unter anderem als Nanetta («Falstaff»), Olympia («Les Contes d'Hoffmann»), Zerlina («Don Giovanni»), Christel («Der Vogelhändler»), Miya («Die grosse Bäckereiattacke») und als Amor («Orfeo ed Euridice») zu sehen.
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus
La sonnambula
Barbara Strozzi oder Die Avantgarde der Liebe

Regula Mühlemann

Sopran
Regula Mühlemann wurde in Adligenswil geboren und erhielt Gesangsunterricht bei Guido Zimmermann und Eberhard Rex. 2004 war sie Gewinnerin des Zentralschweizer Jugendmusikwettbewerbs. Im Sommer 2008 schloss sie ihr Studium mit dem «Bachelor of Arts in Music» an der Hochschule Luzern im Fach «Klassischer Gesang» bei Barbara Locher ab. Meisterkurse bei Margreet Honig und Klaus Mertens begleiteten ihre Ausbildung. Seit September 2008 macht die Sopranistin den «Master of Arts in Music Performance» in Luzern, wobei sie einen Teil des Studiums am Schweizer Opernstudio in Bern absolviert. Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte sie als Gretel («Hänsel und Gretel») und als Maturina («Don Giovanni»), eine Produktion des Luzerner Theaters im UG in der Regie von Dominique Mentha. Zuletzt übernahm sie die Rolle des Ännchen bei der Kinofilmproduktion von «Der Freischütz/The Hunter’s Bride» (Weber) in einer Inszenierung von Jens Neubert und unter der musikalischen Leitung von Daniel Harding. 2008 war Regula Mühlemann Finalistin des «Prix Credit Suisse Jeunes solistes» in Genf. Im Frühjahr 2009 erhielt sie ein Stipendium der Friedl-Wald-Stiftung.
Spielt in folgenden Stücken:
Le nozze di Figaro

Katharina Persicke

Sopran
Die Sopranistin studierte Gesang bei Christian Elßner in Dresden und bei Dorothea Wirtz in Freiburg. Meisterkurse bei unter anderen Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Varady, Catherine Malfitano und Peter Schreier rundeten ihre Ausbildung ab. Zur Zeit wird Katharina Persicke von Stefan Haselhoff in Basel betreut. Neben Auftritten auf dem Konzertpodium gastierte sie von 2001 bis 2003 mehrfach an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Es folgte ein Gastvertrag am Stadttheater Freiburg als Gianetta («L'elisir d'amore»), eine Partie sie 2005 auch am Oldenburgischen Staatstheater verkörperte. Im folgenden Jahr feierte sie Erfolge als Zerlina («Don Giovanni») beim Feldkirch-Festival unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Katharina Persicke erarbeitet sich derzeit das Repertoire des großen lyrischen Sopranfaches für Auftritte an verschiedenen Opernhäusern. Daneben widmet sie sich intensiv dem Kunstlied, so etwa in Konzerten mit den Pianisten Pauliina Tukiainen und Michael Schütze, aber auch mit Musikern des SWR Sinfonieorchesters Freiburg und Baden-Baden.
Spielt in folgenden Stücken:
La sonnambula
Le nozze di Figaro

Olga Privalova

Mezzosopran
Die aus Litauen stammende Mezzsopranistin studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg bei Martha Sharp. 2005 interpretierte sie am Mozarteum die Rolle der Dorabella bei einer Produktion von «Così fan tutte» (Mozart), die 2007 auch bei einer Tournée in Österreich, Deutschland und in der Schweiz gezeigt wurde. Zudem gab sie zahlreiche Konzerte in Österreich, Deutschland, Italien, Tschechien, Slowenien und in der Schweiz. Olga Privalova besuchte Meisterklassen bei Alexandrina Milcheva, Barbara Boney und Angelika Kirchschlager. Sie erhielt zweimal das Gianna-Szel-Stipendium, zudem war sie 2006 Halbfinalistin beim Neunten Internationalen Mozart-Wettbewerb in Salzburg und 2008 Finalistin beim Concours Ernst Haefliger in Bern. Die Sängerin gastierte zuletzt unter anderem als Olga («Eugen Onegin»), Annio («La clemenza di Tito»), Meg Page («Falstaff») und Palmatica («Der Bettelstudent») an Häusern in Flensburg, Heidelberg und Luzern. Seit dieser Spielzeit gehört sie fest zum Ensemble des Luzerner Theaters.
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus
Le nozze di Figaro
La sonnambula
Hercules

Karin Schärli

Sopran
Die 1984 in Sursee geborene Sängerin besuchte das Primarlehrerseminar in Baldegg und erhielt 2005 das Lehrdiplom. Während dieser Zeit begann sie mit ihrer Gesangsausbildung bei Ruth Bättig-Rüttimann. Seit 2006 studiert Karin Schärli bei Barbara Locher an der Hochschule in Luzern Gesang. Bereits in der letzten Spielzeit wirkte sie als Lanterna in der Produktion des Luzerner Theaters von «Don Giovanni» (Gazzaniga) im UG mit.
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus

Simone Stock

Sopran
Die Sopranistin studierte Gesang bei Brigitte Dürrler in Düsseldorf sowie Liedinterpretation bei Irwin Gage und Esther de Bros in Zürich. Meisterkurse bei unter anderen Brigitte Fassbaender, Judith Beckmann und Dietrich Fischer-Dieskau rundeten ihre Ausbildung ab. 2002 war Simone Stock Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes. Als gefragte Lied- und Oratoriensängerin führten sie zahlreiche Auftritte unter anderem in die Liederhalle Stuttgart, den Robert-Schumann-Saal Düsseldorf und in die Tonhalle Zürich. Noch während ihres Studiums gab sie ihr Operndebüt als Pamina («Die Zauberflöte») an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Es folgten weitere Engagements an das Theater Bielefeld und das Stadttheater Koblenz. Seit Herbst 2004 gehört Simone Stock zum Ensemble des Luzerner Theaters, wo sie unter anderem als Anne Trulove («The Rake's Progress»), Zaide («Soliman - Zaide»), Lauretta («Gianni Schicchi»), Sophie («Werther»), Teutile («Motezuma»), Ilia («Idomeneo»), Antonia («Les Contes d'Hoffmann»), Donna Anna («Don Giovanni») und Euridice («Orfeo ed Euridice») Erfolge feierte.
Spielt in folgenden Stücken:
Wozzeck (Oper)
Le nozze di Figaro
Hercules
Auf Ariadnes Spuren

Caroline Vitale

Mezzosopran
Die Schweizer Mezzosopranistin studierte Gesang und Schulmusik an der Hochschule für Musik in Luzern. Sie erhielt den Studienpreis für Gesang der Ernst-Göhner-Stiftung Schweiz sowie ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes, auch gewann sie den Internationalen Gesangswettbewerb «Toti dal Monte» in Italien. Caroline Vitale besuchte verschiedene Meisterkurse und machte von 1994 bis 1996 erste Bühnenerfahrungen am Internationalen Opernstudio Zürich. Nach einem Festengagement am Theater Trier trat sie von 1998 bis 2002 als Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz auf, wo sie Rollen wie Octavian («Der Rosenkavalier»), Mutter Marie («Dialogues des Carmélites»), Dorabella («Così fan tutte») und Carmen interpretierte. Seit Herbst 2005 gehört Caroline Vitale zum Ensemble des Luzerner Theaters. Dort feierte sie Erfolge unter anderem als Mother Goose («The Rake's Progress»), Filipjevna / Olga («Eugen Onegin»), als Oreste in der gleichnamigen Oper von Georg Friedrich Händel sowie als Dinah («Trouble in Tahiti»), Charlotte («Werther»), Fernando («Motezuma»), Idamante («Idomeneo»), die Muse («Les Contes d'Hoffmann») und Orfeo («Orfeo ed Euridice»).
Spielt in folgenden Stücken:
Wozzeck (Oper)
L Heure espagnole / Ariane
Le nozze di Figaro
Hercules

Madelaine Wibom

Sopran
Die aus Schweden stammende Sopranistin studierte Gesang an der Hochschule für Darstellende Künste in Stockholm. Meisterkurse bei Ileana Cotrubas, Grace Bumbry, Régine Créspin, Håkan Hagegård, Barbara Bonney, Gustav Kuhn, Vera Rosza, Richard Trimborn und Margreet Honig rundeten ihre Ausbildung ab. Seit 1999 gehört Madelaine Wibom zum Ensemble des Luzerner Theaters, wo sie unter anderem Armida («Rinaldo»), Cinna («Lucio Silla»), Susanna («Le nozze di Figaro»), Pamina («Die Zauberflöte»), Despina («Così fan tutte»), Oscar («Un ballo in maschera»), Gilda («Rigoletto»), Roxelane («Soliman - Zaide») und Ifigenia («Oreste») interpretierte. Zuletzt war sie unter anderem als Lisa («Das Land des Lächelns»), Adina («L'elisir d'amore»), Donna Elvira («Don Giovanni»), die Kurfürstin («Der Vogelhändler») und Mimì («La Bohème») zu erleben. Gastspiele führten sie unter anderem nach Rheinsberg, Paris, Ponte de Lima, Vigo und Stockholm, wo sie als Konstanze («Die Entführung aus dem Serail»), Fiordiligi («Così fan tutte»), Marguerite («Faust»), Donna Elvira und Judith («Zarah») zu sehen war.
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus
L Heure espagnole / Ariane

Matthias Aeberhard

Tenor
Der aus Olten stammende Tenor studierte bei Stefan Kramp in Winterthur und bei Carol Smith in Zürich. Von 1999 bis 2001 war er Mitglied am Internationalen Opernstudio Zürich, wo er mit einem Förderpreis ausgezeichnet wurde. Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig und Matti Salminen rundeten seine Ausbildung ab. 2001 erhielt er den Werkpreis des kantonalen Kuratoriums für Kulturförderung Solothurn. Im gleichen Jahr wurde er am Luzerner Theater engagiert, wo er viele Rollen seines Faches interpretierte. Seit 2005 gastierte Matthias Aeberhard als freischaffender Sänger an zahlreichen Bühnen im In- und Ausland, darunter das Grand Théâtre de Genève, die Kammeroper Berlin, das Stadttheater Klagenfurt, das Prinzregententheater München und die Städtischen Bühnen Münster. Gleichwohl führten ihn Einladungen für Produktionen wie etwa «Zaide - Soliman» (Mozart/Kraus) 2006 und «Trouble in Tahiti» (Bernstein) 2006 immer wieder nach Luzern.

Peter Bernhard

Tenor
Peter Bernhard erhielt seine Ausbildung bei Nicolai Gedda. Seit 2004 betreut ihn Mariá Alföldi aus Budapest. Von 2003 bis 2007 gehörte der Sänger fest zum Ensemble des Theaters Augsburg. Zudem trat er an Häusern in Köln, Regensburg und Bergen (Norwegen) sowie an den Stadttheatern Basel, St. Gallen, Luzern und Biel/Solothurn auf, auch wirkte er mehrfach bei verschiedenen Festivals in Solothurn, Heidenheim, Saarbrücken und Leuk mit. Sein Repertoire umfasst über zwanzig Hauptpartien, darunter Tamino («Die Zauberflöte»), Max («Der Freischütz»), Leicester («Maria Stuarda»), Il duca («Rigoletto»), Cavaradossi («Tosca»), Roméo («Roméo et Juliette»), Don José («Carmen»), Hoffmann («Les Contes d'Hoffmann»), Edwin («Die Csárdásfürstin») und der Herzog («Eine Nacht in Venedig»).
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus

Flurin Caduff

Bariton
Der Bassbariton wuchs in Graubünden auf und studierte Gesang bei seinem Vater Armin Caduff. Es folgten Meisterkurse bei Josephine Cook und Paul Hamburger, Magda Olivero sowie bei Hilde Zadek, die den Sänger auch weiterhin betreute. 2005 gewann Flurin Caduff den Embassy-Preis der Senzaltro-Stiftung. Daraus entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem Sänger und Pädagogen Dietmar Grimm in Luzern. Neben zahlreichen Konzerten mit dem Ensemble «La compagnia Rossini» führten ihn erste Auftritte als Masetto («Don Giovanni») nach Haldenstein. In den folgenden Jahren interpretierte er Conte Robinson («Il matrimonio segreto») in Locarno, Don Gazella («Lucrezia Borgia») in St. Moritz, Don Alfonso («Così fan tutte») in Treviso sowie Pirro («I Lombardi») und den Pharao («Moïsè») in Obersaxen. Am Luzerner Theater gastierte er bereits in den Produktionen «Der Bettelstudent» (Millöcker), «Les Contes d'Hoffmann» (Offenbach) und «Kehraus um St. Stephan» (Krenek). Seit dieser Spielzeit gehört der Sänger fest zum Ensemble jenes Hauses.
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus
L Heure espagnole / Ariane
Le nozze di Figaro
La sonnambula

Josef Forstner

Bariton
Der aus Oberösterreich stammende Bariton erhielt seine Ausbildung in Linz sowie bei Gertrud Schulz. Ab 1969 war er am Landestheater Linz engagiert, anschließend trat er in den Chor der Volksoper Wien ein. Nach zehnjähriger Zugehörigkeit verpflichtete ihn das Haus 1985 als Solisten. Seitdem war der Sänger in zahlreichen Partien zu sehen, so etwa als der Wirt («Die lustigen Weiber von Windsor»), Joseph («Im weissen Rössl»), Weigl («Ein Walzertraum»), Baron Weps («Der Vogelhändler»), König Bobèche («Blaubart»), Doolittle («My Fair Lady»), Frosch und Frank («Die Fledermaus»), Max («Die Csárdásfürstin»), der Piratenkönig («Die Piraten von Penzance»), Monostatos («Die Zauberflöte»), Benoît («La Bohème»), der Koch («Der König Kandaules»), der Richter von Richmond («Martha»), Kruschina («Die verkaufte Braut»), Konsul Kokozov («Der Graf von Luxemburg»), Friedrich Aibler («Der Evangelimann»), Augustin Moser («Die Meistersinger von Nürnberg»), Antonio («Le nozze di Figaro»), Emilio Sanchez / Minister von Ucqua («Der Kuhhandel»), Scalza («Boccaccio»), Lazar Wolf («Anatevka») sowie als Spalanzani und Nathanael («Les Contes d'Hoffmann»). Im Oktober 2002 wurde Josef Forstner der Kammersängertitel verliehen.
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus

Thomas Gazheli

Bariton
Noch während des Studiums an der Musikhochschule in Frankfurt erhielt der Bassbariton ein Engagement an die Städtischen Bühnen Freiburg. Später wechselte er zunächst an das Theater Basel, dann an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Seit 2007 ist der Sänger freischaffend tätig. Zu seinem Repertoire gehören Rollen wie Kaspar («Der Freischütz»), Kunrad («Feuersnot»), Don Pizarro («Fidelio»), Don Giovanni, Don Alfonso («Così fan tutte»), Papageno («Die Zauberflöte»), Guillaume Tell, Rigoletto, Ford («Falstaff»), Germont («La traviata»), Tonio («I pagliacci»), Alfio («Cavalleria rusticana»), Escamillo («Carmen») und Nick Shadow («The Rake’s Progress»). Seit drei Jahren erarbeitet sich Thomas Gazheli auch Partien des Helden- und Charakterbaritonfachs. So sang er Friedrich («Das Liebesverbot») im Prinzregententheater München, Alberich («Der Ring des Nibelungen») bei den Tiroler Festspielen Erl sowie den Wanderer («Siegfried») und Amfortas («Parsifal»). Gastengagements führten ihn an viele internationale Bühnen, darunter an die grossen Häuser in Mailand, Catania, Palermo, Verona, Rom und Turin, in München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Mannheim, Bonn, Nürnberg, Wiesbaden, Mainz und Braunschweig, aber auch das Landestheater Linz, das Theater an der Wien und die Wiener Volksoper. Am Luzerner Theater gastierte er bereits in der letzten Spielzeit als Max Kabulke in der Satire «Kehraus um St. Stephan» von Ernst Krenek.
Spielt in folgenden Stücken:
Wozzeck (Oper)

Tobias Hächler

Bariton
Der aus Basel stammende Bariton studierte Gesang an den Hochschulen für Musik in Hamburg und Köln. Meisterkurse bei Kurt Moll, Christoph Prégardien und Franz Grundheber rundeten seine Ausbildung ab. Er war Preisträger beim Concours Ernst Haefliger und Stipendiat der Armin-Weltner-Stiftung. Nach Gastverpflichtungen an der Schlossoper Haldenstein, der Staatsoper Stuttgart und der Kammeroper Schloss Rheinsberg ging Tobias Hächler als Mitglied des Opernstudios an das Theater Basel, wo er in Werken wie «Zaide» (Mozart), «Don Carlo» (Verdi), «L’Amour des trois oranges» (Prokofjew), «Jeanne d’Arc au bûcher» (Honegger) und «Mario und der Zauberer» (Oliver) Rollen übernahm. Seit Herbst 2007 gehört er zum Ensemble des Luzerner Theaters. Dort war er unter anderem als Ford («Falstaff»), Jan («Der Bettelstudent»), Don Giovanni und Rodolfo («La Bohème») zu sehen.
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus
L Heure espagnole / Ariane
Le nozze di Figaro

Patrick Jones

Tenor
Der amerikanische Tenor ging nach seiner Gesangs- und Schauspielausbildung in New York an die Opern Studios der Santa Fé Opera, der Chauhautaqua Opera und der Greater Miami Opera. Ab 1992 war Patrick Jones freischaffend auf zahlreichen Bühnen der Vereinigten Staaten – unter anderem am Broadway als Ubaldi Piangi («Das Phantom der Oper») – und in Europa tätig. Von 1999 bis 2006 gehörte er fest zum Ensemble des Theaters Freiburg, wo er über dreissig verschiedene Partien im Buffo- und Charakterfach interpretierte. Daneben gastierte er unter anderem an Häusern in Düsseldorf, Bremen, Dessau sowie in Luzern und Bern. Sein Repertoire umfasst Rollen wie Loge («Das Rheingold»), Herodes («Salome»), der Hauptmann («Wozzeck»/Berg), Piet von Fass («Le grand Macabre»), Quint («The Turn of the Screw»), der Steuermann («Der fliegende Holländer»), Monostatos («Die Zauberflöte») und die Diener («Les Contes d’Hoffmann»).
Spielt in folgenden Stücken:
Wozzeck (Oper)

Jason Kim

Tenor
Der aus Südkorea stammende Tenor erhielt seine musikalische Ausbildung an der Seoul National University. 2001 kam er an das Internationale Opernstudio Zürich, wo er als Prinz Ali («Die Pilger von Mekka»), Conte di Lerma («Don Carlo») und Arturo («Lucia di Lammermoor») auftrat. Ein Jahr später wechselte er an die Hochschule für Musik in Karlsruhe zu Roland Hermann. Jason Kim erhielt den Franz-Völker-Preis und das Bayreuth-Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung. 2004 folgte er einem Engagement an das Ulmer Theater, wo er Rollen wie Don José («Carmen»), Beppo («I pagliacci»), Cassio («Otello»), Caramello («Eine Nacht in Venedig») und Idomeneo verkörperte. Seit Herbst 2005 gehört er zum Ensemble des Luzerner Theaters. Dort interpretierte er Partien wie Tom Rakewell («The Rake's Progress»), Lenski («Eugen Onegin»), Sou-Chong («Das Land des Lächelns»), Werther, Idomeneo und Hoffmann («Les Contes d'Hoffmann»). Zuletzt feierte er Erfolge als Othmar Brandstetter («Kehraus um St. Stephan») und Marcello («La Bohème»).
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus
L Heure espagnole / Ariane

Utku Kuzuluk

Tenor
Der aus Antakya (Türkei) stammende Tenor ging mit fünfzehn Jahren an das Kunstgymnasium in Sanliurfa, wo er das Abitur machte. Von 2000 bis 2007 studierte er Gesang am Konservatorium der Universität Hacettepe in Ankara bei Savaseri Kolat, Pekin Kirgiz und Ihsan Ekber. 2006 gewann er den ersten Preis beim Siemens Opera Wettbewerb in Istanbul. 2007 wechselte der Sänger an die Hochschule für Musik in Karlsruhe, wo er das Hauptfach Operngesang bei Donald Litaker belegte. Daneben absolvierte er Meisterkurse bei Hilde Zadek, Brigitte Fassbaender, Julia Varady und Harald Stamm, auch sammelte er erste Bühnenerfahrungen am Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Utku Kuzuluk ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Seit dieser Spielzeit gehört er fest zum Ensemble des Luzerner Theaters.
Spielt in folgenden Stücken:
Wozzeck (Oper)
L Heure espagnole / Ariane
La sonnambula
Hercules

Robert Maszl

Tenor
Der aus Wien stammende Tenor erhielt seine Ausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt, wo er 2007 den Abschluss als «Master of Arts» erlangte. Danach sammelte er Bühnenerfahrungen in Rollen wie die Diener («Les Contes d'Hoffmann»), Caramello («Eine Nacht in Venedig»), Kilian («Der Freischütz»), Baron Kronthal («Der Wildschütz»), Mottel («Anatevka») und Ferrando («Così fan tutte») auf der Bühne des Konservatorium Wien Privatuniversität sowie der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, aber auch in der Burgarena Reinsberg und an der Wiener Volksoper. Seit Herbst 2009 gehört Robert Maszl fest zum Ensemble des Luzerner Theaters.
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus
Le nozze di Figaro
La sonnambula

Marc-Olivier Oetterli

Bariton
Der in Genf geborene Bassbariton erhielt seine Gesangsausbildung bei Jakob Stämpfli an der Hochschule der Künste in Bern. Es folgten Meisterkurse und Unterricht bei Jan-Hendrik Rootering, Elisabeth Schwarzkopf und anderen. Marc-Olivier Oetterli interpretierte bisher Rollen wie etwa Don Magnifico («La cenerentola»), Figaro und Conte Almaviva («Le nozze di Figaro»), Papageno («Die Zauberflöte»), Dulcamara («L’elisir d’amore») und Mustafà («L’italiana in Algeri») sowie die Titelpartie in der Oper «Massaniello furioso» von Reinhard Keiser. Zuletzt gastierte er am Grand Théâtre de Genève in den Opern «Les Troyens» (Berlioz) und «Die Zauberflöte» sowie als Achilla («Giulio Cesare in Egitto») an der Opéra de Marseille. Daneben konnte sich der Sänger auch als Konzertinterpret bei Festivals in Luzern, Solothurn, London, Avenches, Rheinsberg und Interlaken einen Namen machen. Zu seinen Partnern am Pult gehörten Michel Corboz, Charles Dutoit, Christopher Hogwood, Dmitri Kitajenko, Fabio Luisi und Gennady Rozhdestvensky. Am Luzerner Theater wirkte er bereits als Gast in den Produktionen von «The Rake’s Progress» (Strawinsky), «Gianni Schicchi» (Puccini) und «Die Schnecke» (Eggert) mit. Seit Herbst 2008 gehört Marc-Olivier Oetterli fest zum Ensemble des Luzerner Theaters, wo er unter anderem als Leporello («Don Giovanni»), Baron Weps («Der Vogelhändler») und Barbemuche («La Bohème») zu sehen war.
Spielt in folgenden Stücken:
Wozzeck (Oper)
Le nozze di Figaro
Hercules

Boris Petronje

Bass
Der aus Serbien stammende Bassist studierte an den Konservatorien in Novi Sad und Belgrad bei unter anderen Biserka Cvejic. Erste Berufserfahrungen sammelte er am Opernhaus von Novi Sad, wo er in Werken wie «Die Fledermaus» (Strauss), «Il trovatore» (Verdi) und «Tosca» (Puccini) mitwirkte. Im Rahmen eines Engagements am Nationaltheater Belgrad interpretierte er Rollen wie Colline («La Bohème»), Sparafucile («Rigoletto»), der Mönch («Don Carlo»), Sarastro («Die Zauberflöte») und der Messner («Tosca»). Neben einer regen Konzerttätigkeit setzte er 2003 seine Ausbildung am Internationalen Opernstudio Zürich fort. Auch feierte er Erfolge als Commendatore («Don Giovanni») unter der Leitung von Thomas Hengelbrock beim Feldkirch-Festival 2006. Seit Herbst 2004 konnte sich Boris Petronje zudem als Ensemblemitglied am Luzerner Theater mit Partien wie Don Basilio («Il barbiere di Siviglia»), Osmin («Soliman - Zaide»), Fürst Gremin («Eugen Onegin»), Dulcamara («L'elisir d'amore») und Oberst Ollendorf («Der Bettelstudent») einen Namen machen. Zuletzt interpretierte er dort unter anderem Masetto und Il Commendatore («Don Giovanni») sowie Colline («La Bohème»).
Spielt in folgenden Stücken:
Die Fledermaus
L Heure espagnole / Ariane
Le nozze di Figaro
La sonnambula

Manuel Wiencke

Bariton
Manuel Wiencke studierte Gesang bei Heinz Reeh an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. Meisterkurse bei Hans Hotter, Richard Salter und Georg Fortune rundeten seine Ausbildung ab. Der Bariton erhielt Stipendien des Richard-Wagner-Verbandes und der Komischen Oper Berlin, auch gewann er 2002 den ersten Preis beim Operettenwettbewerb im Theater Karlshorst Berlin. Im selben Jahr und direkt im Anschluss an seine Studien übernahm er einen Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler». Von 2003 bis 2009 gehörte Manuel Wiencke fest zum Ensemble des Theaters Augsburg, wo er unter anderem als Figaro («Il barbiere di Siviglia»), Orpheus («Orpheus in der Unterwelt»), Papageno («Die Zauberflöte») und Cithéron («Platée») zu sehen war. Daneben führten ihn Gastengagements im Bereich Oper und Konzert unter anderem an die Komische Oper Berlin, die Oper Magdeburg und das Theater Freiburg sowie in das Konzerthaus und die Philharmonie Berlin.
Spielt in folgenden Stücken:
Wozzeck (Oper)
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