Ensemble Singen

Ensemble Singen

Marie-Luise Dressen

Mezzosopran

Die aus Torgau (Sachsen) stammende Mezzosopranistin bekam zunächst Violinunterricht, bevor sie von 2003 bis 2009 an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig Gesang bei Elivra Dressen und Roland Schubert studierte. Die Sängerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so etwa den zweiten Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin und den Humperdinck-Preis der Stadt Siegburg. Bereits während ihres Studiums interpretierte sie einige grosse Partien ihres Fachs, darunter Hänsel («Hänsel und Gretel»), Cherubino («Le nozze di Figaro»), Dorabella («Così fan tutte»), Angelina («La cenerentola») und Ruggiero («Alcina») in verschiedenen freien Produktionen und an der Hochschule. 2008 debütierte sie am Theater Vorpommern in der Rolle des Octavian («Der Rosenkavalier»). Ab Herbst 2009 gehörte Marie-Luise Dressen zum Ensemble des Theaters Thüringen, wo sie in Rollen wie Orlofsky («Die Fledermaus»), der Komponist («Ariadne auf Naxos»), Dejanira («Hercules») und Nele («Ulenspiegel») auftrat. 2010 übernahm sie die Partie der Sieglinde («Die Walküre») in einer konzertanten Aufführung zum Abschluss der Richard-Wagner-Festtage in Leipzig. Im August 2011 wechselte sie in das Ensemble des Luzerner Theaters, wo sie unter anderem als Orlando, Sesto («La clemenza di Tito»), Eliza («My Fair Lady»), Fortunata («Satyricon»), Angelina («La Cenerentola»), Lois Lane («Kiss Me, Kate»), Ruggiero («Alcina»), Valencienne («Die lustige Witwe») in «Cantos de Sirena» (Arman) und als Komponist («Ariadne auf Naxos») zu erleben war. 2013 erhielt sie im Jahrbuch der Fachzeitschrift «Opernwelt» eine Nominierung zur besten Nachwuchskünstlerin des Jahres für ihre Interpretation des Sesto am Luzerner Theater. Ein Jahr später folgte eine weitere Nominierung in derselben Kategorie für ihre Interpretation des Ruggiero («Alcina»). Auch kürte sie am Ende der letzten Spielzeit der Theaterclub Luzern mit dem «Prix Gala».

Spielzeit 2015/16