Manon

Eine lyrische Tragödie von Jules Massenet

A lyrical tragedy by Jules Massenet

Neu im Journal! Regisseur Marco Štorman und Dirigent Yoel Gamzou im Interview.

Oper von unten: Auch bei dieser Produktion gibt es zwei exklusive Plätze

Die Rolle der Manon ist doppelt besetzt: Sehen und hören Sie beide Versionen!

Neu im Journal! Regisseur Marco Štorman und Dirigent Yoel Gamzou im Interview.

Oper von unten: Auch bei dieser Produktion gibt es zwei exklusive Plätze

Die Rolle der Manon ist doppelt besetzt: Sehen und hören Sie beide Versionen!

Premiere 12.11.17

Zum Stück

Informations

Manon Lescaut, diese zwischen Kindfrau und Femme fatale chan­gierende Figur, beschäftigt seit 300 Jahren das Abendland. Für die Popularität von Antoine­ François Prévosts Romanheldin haben auf der Opernbühne gleich vier Komponisten gesorgt: Daniel­ François­ Esprit Auber, Giacomo Puccini, Hans Werner Henze und eben Jules Massenet.

Die junge Manon wird von ihrer Familie zur Erziehung ins Kloster geschickt. Auf dem Weg begegnet sie Des Grieux. Sie verlieben sich, wollen gemeinsam nach Paris, wo sie einige Zeit arm, aber glücklich zusammenleben. Unterdessen bietet Brétigny Manon ein Leben in Luxus, wenn sie dafür die Entführung Des Grieuxs zulässt. Manon sagt zu. Als sie jedoch erfährt, dass Des Grieux sich zum Priester weihen lässt, sucht sie ihn und überzeugt ihn vom Gegenteil. Der Vater von Des Grieux trennt das Paar erneut, bevor sie sich ein letztes Mal auf einer einsamen Strasse wiedersehen.

Štormans Inszenierung setzt den Fokus auf das Liebespaar, Manon und Des Grieux, und deren Gegenspieler Lescaut. Die Luzerner Fassung sucht den Kern der Geschichte – die Lebensentscheidungen zwischen Liebe und Luxus - und präsentiert sie wie auf einem Tablett. Die Bühne ist schwarz, spiegelglatt und glänzend. Darauf ausgestellt sind die Beteiligten, im Zentrum Nicole Chevalier beziehungsweise Magdalena Risberg als Manon.
Die Figur Manon steht am Beginn eines neuen Bewusstseins der – auch sexuellen – Selbstbestimmung der Frau. In ihrem modernen, freien Liebeshandeln lebt Manon stets im Moment und lebt ihre Widersprüche radikal aus. Es ist Liebe auf den ersten Blick mit Des Grieux, und doch schlägt sie Brétignys Angebot, seine Mätresse zu werden, nicht aus. Massenets lotet den Abgrund zwischen der lauten, oberflächlichen Spassgesellschaft und intimen Momenten meisterlich aus. Seine Musik ist elegant, raffiniert, anspielungsreich, wenn er sich historischer Musiksprachen bedient und ungeheuer direkt, schlicht und pur, wenn er die tiefen Widersprüche der Titelfigur nachzeichnet.

Für die Inszenierung zeichnet Hausregisseur Marco Štorman verantwortlich, der in der Spielzeit 16/17 mit «Rigoletto» in der Viscosi und «No Future Forever» zwei Regiearbeiten vorgelegt hat.

  • Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Oscillating between child and femme fatale, Manon Lescaut has been mesmerizing Western minds for over 300 years now. On the opera stage Antoine François Prévosts heroine owes her popularity to the works of four composers: Daniel François Esprit Auber, Giacomo Puccini, Jules Massenet and Hans Werner Henze. The novels central conflict seems familiar, even today: Society will readily forgive men almost any flaw, but punishes women all the more severely for much smaller indiscretions.

Massenet created his colorful work in 1884, specifically for Paris. He depicts a society of decadence, restraints and duties. Shifting between an interior and exterior perspective, the score paves the way for a monumental, passionate love. The piece depicts, with astounding diversity in form and tone, two main characters fighting for their personal freedom, caught up between Eros and Thanatos, between renunciation of worldly temptations and fulfillment of the principle of pleasure. Director Marco Štorman («Rigoletto», «No Future Forever») will tell this tale in romantic colors and with great scenic immediacy.

  • Introduction to the work 45 minutes before showtime
DE
EN

Besetzung

Produktionsteam

Musikalische Leitung: Yoel Gamzou Inszenierung: Marco Štorman Bühne: Anna Rudolph Kostüme: Anika Marquardt Licht: Marc Hostettler Choreinstudierung: Mark Daver Dramaturgie: Laura Schmidt

Besetzung

Nicole Chevalier (Manon Lescaut) (12.11. / 23.11. / 29.11. / 21.12. / 14.01. / 13.12.) Magdalena Risberg (Manon Lescaut) (17.11. / 26.11. / 28.12. / 06.01.) Diego Silva (Chevalier Des Grieux) Vuyani Mlinde (Graf Des Grieux) Bernt Ola Volungholen (Lescaut, Sergeant, Manons Cousin) Robert Maszl (Guillot de Morfontaine) Jason Cox (Monsieur de Brétigny) Diana Schnürpel (Pousette) Rebecca Krynski Cox (Javotte) Sarah Alexandra Hudarew (Rosette) Chor und Extrachor des LT Luzerner Sinfonieorchester

Infos

NEU! OPER VON UNTEN / DIREKT IM GRABEN

Direkt beim Orchester und dem musikalischen Leiter sitzen. Ab dieser Spielzeit gibt es bei ausgesuchten Opernvorstellungen zwei exklusive Plätze im Orchestergraben, gleich beim Dirigenten und seinem Orchester: «Le Grand Macabre», «Manon», «Die Zauberflöte» und «Falstaff».

Sie erhalten ein Getränk, das Programmheft und Ohrstöpsel, wie Sie die Orchestermitglieder ebenfalls nutzen.
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn bringt Sie unser Einlassdienst auf Ihre Extraplätze. Treffpunkt ist die Billettkasse im Kassenfoyer.

CHF 120 / Platz, keine Ermässigung möglich

Kaegi-Ticker

Die Musikjournalistin Gabriela Kaegi schreibt regelmässig zu den Opernpremieren. In den vergangenen Wochen hat Sie im Kaegi-Ticker den Probenprozess von «Manon» begleitet und mit Filmchen, Fotos und Kurzinterviews die Entstehung der Produktion dokumentiert.

Dank

GfK Switzerland AG

Strebi-Stiftung

Schule & Theater

Enter Oper «Manon»

Die Klasse kann die Produktion begleiten und bekommt einen Einblick in die Arbeit mit dem Orchester und dem Opernensemble. Das Enterprojekt bieten wir fünf Schulgruppen an. Mehr Infos finden Sie unter Schule & Theater.

  • Ab 1. Oberstufe
  • Okt - Dez

Pressestimmen

«Packender, realistischer bei allem Kunstsinn kann Oper nicht sein.» Luzerner Zeitung

«Leidenschaftlich, lebensbejahend, libertär: Das Luzerner Theater inszeniert Jules Massenets «Manon» und bringt mit ihr eine der schillerndsten Frauenfiguren der abendländischen Geschichte auf die Bühne.» zentralplus

«Die Luzerner Manon von Jules Massenet ist ein musikalischer und visueller Hochgenuss.» Innerschweiz Online

«Die Oper ist abwechslungsreich, beinhaltet Arien, Duette, Choreinlagen, Rezitative und immer wieder eingängige Melodien.» SRF Regionaljournal

Spieldaten

Heute:
20.00
-
22.00

Eine lyrische Tragödie von Jules Massenet, 19.15 Uhr Einführung

CHF 35 - 120
Do 21.12.
19.30
-
21.30

Eine lyrische Tragödie von Jules Massenet, 18.45 Uhr Einführung

CHF 35 - 120
Do 28.12.
20.00
-
22.00

Eine lyrische Tragödie von Jules Massenet, 19.15 Uhr Einführung

CHF 35 - 120
Sa 06.01.
19.30
-
21.30

Eine lyrische Tragödie von Jules Massenet, 18.45 Uhr Einführung

CHF 35 - 120
So 14.01.
13.30
-
15.30

Eine lyrische Tragödie von Jules Massenet, 12.45 Uhr Einführung

CHF 35 - 120
«Manon» von Jules Massenet - Die Fotogalerie
Kaegi-Ticker zu «Manon»