Falstaff

Oper von Giuseppe Verdi

Opera by Giuseppe Verdi

Premiere 27.01.18
Tickets ab 21.08.

Zum Stück

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Versoffen, lüstern, überbordend egozentrisch und in seiner Grandio­sität doch zutiefst einsam: Falstaff pfeift auf Konvention und Kater, ist Störenfried, ein subversives Element in der engen, kleinbürgerlichen Welt von Windsor. Nein, das darf nicht sein: sofort domestizieren! Denn in Windsor soll Ordnung herrschen, Anstand muss gewahrt sein, Töchter wollen standesgemäss verheiratet werden. Panik, Hektik, Atemlosigkeit! Schnelle Tempi, kurze Motive, Melodiefetzen, attacca! Die Gesellschaft beobachtet jedoch Falstaff genau und hegt eine klammheimliche Freude über das Ungeschick dieses Ritters von trauriger Gestalt, der es verpasst, die angebeteten (und verheirateten) Damen Alice Ford und Meg Page individuell zum Rendezvous zu bitten. Er schickt ihnen gleichlautende Briefe. Ein Fauxpas, der ihn erst in einem Wäschekorb landen lässt, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Waldelfen und Geister herumtreiben und sich Liebes­ paare finden, die sich eigentlich nicht finden sollten.
Am Ende stimmt Verdis letzte grosse Opernfigur die Fuge an, die das Stück beendet: «Tutto nel mondo è burla», die ganze Welt ist Spass, alles eine grosse Farce. Der knapp 80-­jährige Komponist schreibt einen Abgesang auf das Leben: Die Konflikte, die Fehden sind ver­gessen, die Streitlust vergangener Jahre ist einem milden, resignativen Lächeln gewichen.

  • Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

He is a drunkard. Lecherous, excessive and egocentric, but deeply lonesome in his grandeur. Nothings slows Falstaff down, not social conventions nor colossal hangovers. He is a troublemaker, a subversive force in the petty bourgeois world of Windsor. Alas, this can´t be! He must be domesticated! Windsor is supposed to be in order, its people decent, their daughters to wed befitting their ranks! Panic, fuss, shortness of breath! Rapid tempi, short musical motifs, shreds of melodies, attacca! Society keeps a close eye on Falstaff, yet secretly enjoys the misfortunes of this cowardly knight and buffoonish suitor, who, trying to ask his two beloved (and married) ladies separately to a rendezvous, sends them the exact same letters. This mistake leads him first into a linen basket, then into the River Thames and finally into the woods, where elves and ghosts stroll about and lovers meet that really shouldn't.
And it ain't over 'til the fat man sings: Falstaffs last fugue «Tutto nel mondo è burla» ends the play. All the world is fun. It's all a farce – Verdi, almost 80 years old, writes his farewell to the world, to life, where all feuds are forgotten, the belligerence of former years is bygone, yielding to a faint smile of resignation.

  • Introduction to the work 45 minutes before showtime
DE
EN

Besetzung

Produktionsteam

Musikalische Leitung: Clemens Heil Inszenierung: Benedikt von Peter Bühne: Natascha von Steiger Kostüme: Ulrike Scheiderer Licht: David Hedinger-Wohnlich Choreinstudierung: Mark Daver Dramaturgie: Brigitte Heusinger

Besetzung

Opernensemble des LT Chor des LT Luzerner Sinfonieorchester

Infos

NEU! OPER VON UNTEN

Direkt beim Orchester und dem musikalischen Leiter sitzen. Ab dieser Spielzeit gibt es bei ausgesuchten Opernvorstellungen zwei exklusive Plätze im Orchestergraben, gleich beim Dirigenten undseinem Orchester: «Le Grand Macabre», «Manon», «Die Zauberflöte» und «Falstaff».

Buchbar ab dem 21. August im Webshop oder an der Billettkassse.

Informationen

  • In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Claudio Otelli in der Titelpartie

Patenklasse

Schulgruppen ab der 2. Oberstufe können bei «Falstaff» werden. Wir möchten gemeinsam die vielen Wege erkunden, die von der Idee über die Inspiration zum Konzept bis auf die Bühne führen.

Prozessbegleitung gesucht!

Mit dem Motto «Neue Räume» wollten wir in der ersten Spielzeit neue Perspektiven und Zugänge schaffen – jetzt, in der zweiten Spielzeit, möchten wir diesen Weg mit Ihnen weitergehen: Wir öffnen Probebühnen und Prozesse, das Nähkästchen, und natürlich das Gespräch. Wir möchten die Chance bieten, hinter die Kulissen von Bühnenwerken und Entscheidungen zu blicken, an Entwicklungsprozes­sen teilnehmen zu können, Kompli­zen zu werden oder Kritikerinnen.

Kommen!
Teilhaben!
Schauen!

«Falstaff»

Benedikt von Peter bei der Realisa­tion einer Oper über die Schulter schauen.
Wie sieht die Konzeption aus? Was passiert bei einer techni­schen Einrichtung? Wer hat den Hut auf bei einer Bühnenorchesterprobe? Was passiert bei Beleuchtungsproben?

Und so geht's

  • Bitte melden Sie sich ab dem 1. November an. Natürlich können Sie sich ab dem 1. November auch direkt an der Billettkasse oder unter 041 228 14 14 anmelden. 
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir darauf achten werden, dass jede/r nicht mehr als drei Mal teilnehmen kann, damit möglichst viele Leute mitmachen können.
  • Als Prozessbegleitung haben Sie ein Anrecht auf eine Premieren­karte zum Normalpreis, inkl. Cüpli, mit anschliessender Premierenfeier.

 

Spieldaten

Sa 27.01.
19.30

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Do 01.02.
19.30

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Sa 03.02.
19.30

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Mi 07.02.
19.30

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Fr 09.02.
19.30

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Sa 05.05.
19.30

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Mi 09.05.
19.30

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Mo 21.05.
15.00

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Sa 09.06.
19.30

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Di 12.06.
19.30

Oper von Giuseppe Verdi

Abo Migros Kulturprozent, Restkarten ab 12.05.2018
Fr 15.06.
19.30

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
So 17.06.
20.00

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120