La traviata

Oper von Giuseppe Verdi

Premiere 02.04.17

Für das Luzerner Theater richtet Benedikt von Peter seine Inszenierung von «La traviata» neu ein. Die Arbeit wurde für die Staatsoper Hannover entwickelt und sorgte bei Publikum und Presse für überregionales Aufsehen.

Die Zuschauer erleben eine berührende Ein-Frau-Studie: Die bekannte Sopranistin Nicole Chevalier, der die Inszenierung auf den Leib geschrieben ist, befindet sich den gesamten Abend über alleine auf der Vorbühne – in unmittelbarer Nähe zum Publikum.

Wie durch ein Vergrösserungsglas schauen wir dem Passionsweg einer liebenden Frau zu, die nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Gefühle vor uns und für uns verbrennt. Kann sich ihr grosses Liebeswollen überhaupt erfüllen oder vermeidet sie nicht gerade durch die Suche nach Transzendenz die Realität von gelebter Alltagsliebe?

Und immer wieder schimmert hinter der Fassade einer «Liebes-Professionalität» dieser berühmtesten Kurtisane der Operngeschichte eine grundtiefe Einsamkeit durch – die Sehnsucht, in der «Wüste von Paris» auf jemanden zu treffen, der sie wirklich liebt, der sie nicht nur als Objekt der Begierde in ihrer Liebesleistung oder als überhöhtes, quasi religiöses Bild begehrt, sondern als Mensch erkennt.

La Traviata

Informationen

  • Nach einer Produktion der Staatsoper Hannover.

  • Zwei Opernpremieren an zwei Tagen im Lucerne Festival zu Ostern:
    Am 2. April «La traviata» auf der Bühne und am 3. April «Marienvesper» in der Jesuitenkirche. 

  • Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Palmsonntag

Passion! Passion! Kirche und Theater tun sich zusammen. Zwei Passionsgeschichten an einem Tag und dazwischen «Vespern in der Box»: mit Brot, Käse und Wein.

  • La traviata: 16.00 Uhr Bühne
  • Vesper: 18.30 Uhr Box
  • Marienvesper: 21.00 Uhr Jesuitenkirche

Pressestimmen

«Man geht nicht zu weit, wenn man Nicole Chevalier als die bestmögliche Besetzung für diese Deutung bezeichnet. Es ist schlichtweg umwerfend und zugleich erschütternd, mit welcher Intensität und Variabilität diese Sängerdarstellerin agiert. Hier tobt die wahre, echte, grausame Leidenschaft, nicht nur die vorgeführte.» Süddeutsche Zeitung 

Produktionsteam

Musikalische Leitung: Clemens Heil Inszenierung: Benedikt von Peter Bühne: Katrin Wittig Kostüme: Geraldine Arnold Licht: David Hedinger Einstudierung Chor: Mark Daver Dramaturgie: Sylvia Roth Dramaturgie: Brigitte Heusinger

Besetzung

Mit: Nicole Chevalier (Violetta Valéry), Diego Silva (Alfredo Germont), Claudio Otelli (Giorgio Germont), Karin Torbjörnsdóttir (Flora Bervoix), Sarah Alexandra Hudarew (Annina), Robert Maszl (Gastone), Jason Cox (Baron Douphol), Bernt Ola Volungholen (Marchese d'Obigny), Vuyani Mlinde (Dottore Grenvil)

Chor und Extrachor des LT, Luzerner Sinfonieorchester

Spieldaten

So
02.04.
19:00
Ψ  

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
So
09.04.
16:00
 

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Sa
29.04.
20:00
 

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Di
30.05.
19:30
 

Abo Migros Kulturprozent

Restkarten 1 Monat vor Vorstellungsdatum

ab 30.04.
Do
01.06.
19:30
 

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Sa
03.06.
19:30
 

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Mi
07.06.
19:30
 

Oper von Giuseppe Verdi

CHF 35 - 120
Sa
10.06.
19:30
 

Oper von Giuseppe Verdi

 
CHF 35 - 120
Der «Faust» für die Chevalier